Bienenstichzopf *Beitrag von Jenny

Bei uns gab es zum Osterfrühstück etwas ganz besonders, nämlich diesen sehr leckeren Hefezopf. Ich habe das Rezept in unserer Mitarbeiterzeitung entdeckt und hatte nun die perfekte Gelegenheit, ihn zu backen.

Der Bienenstich-Zopf ist eine gelungene Mischung aus Rosinen, Mandeln und Honig. Bei meinen Gästen kam er sehr gut an und auch die Zubereitung ist nicht schwer.  Das Flechten ist einfacher als ich dachte und wenn er ein bisschen krumm ist, wirkt der Zopf umso charmanter. Auf alle Fälle wird er demnächst nochmal gebacken und ist ein Highlight auf jedem Frühstückstisch, nicht nur zu Ostern.

Zutaten :

Für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 21g frische Hefe
  • 75g Zucker
  • 100ml Milch
  • 150ml Sahne
  • 75g Butter
  • 1TL Salz
  • 100g Rosinen
  • 50g gehackte Mandeln

Für den Guss:

  • 50g Butter
  • 2EL Zucker
  • 1EL Honig
  • 4EL Sahne
  • 50g gehobelte Mandeln

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel geben.

Die Milch leicht erwärmen und die Hefe hineinbröckeln und gut auflösen. Dann die Sahne ebenso leicht erwärmen.

Die Hefemilch, mit der Sahne und den übrigen Zutaten zum Mehl geben und alles mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten, der sich gut vom Schüsselrand löst.

Dann die Rosinen und die Mandeln dazugeben und unterkneten.

Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Std. gehen lassen.

Nun aus dem Teig drei gleichmäßige Stränge formen und zum Zopf flechten. Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, wieder abdecken und nochmal ca. 30 Min. gehen lassen, so dass er sich nochmals deutlich vergrößert.

Den Ofen inzwischen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Jetzt den aufgegangen Zopf im Ofen ca. 25-30 Min. goldbraun backen.

In der Zwischenzeit die Butter mit Zucker und Honig in einem Topf aufkochen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Mit der Sahne ablöschen und nochmal aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Mandeln unterrühren.

Den Zopf aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 220°C hoch schalten.

Den Zopf mit der Mandelmasse bestreichen und nochmal ca. 4-5 Min. in den Ofen schieben, bis die Mandeln leicht gebräunt sind. Fertig 😃

Bifteki aus dem Ofen *Beitrag von Thekla

Gestern haben wir mal wieder dieses Gericht hier gekocht.Normalerweise beträgt die Backzeit etwa 45 Minuten, aber wir mussten  das Gericht über eine Stunden im Ofen lassen. Es sind also immer nur Richtwerte, es kommt auf die Kartoffelsorte, Größe der Stücke usw. vor. Das ist schon echt blöd, wenn es dann erst um kurz vor neun was zu Essen gibt, aber die Freude ist dann um so größer und es hat mal wieder ganz wunderbar geschmeckt.

Dieses Rezept lässt sich auch sehr gut vorbereiten und wenn die Gäste kommen, einfach in den Ofen schieben, so liebe ich das ja. Bei den Zutaten kann man variieren, ich habe z. B. auch mal Goudakäse genommen, weil Jan den eigentlich geplanten Schafskäse beim Einkaufen vergessen hat. Und Minze und Thymian habe ich in der getrockneten Version verwendet, weil den Pflanzen auf dem Balkon das westfälische Wetter nicht gut bekommen ist.

Wir essen dazu Tzatziki  und aus den Resten von Käse, Tomate und etwas Gurke einen erfrischenden Salat.

Zutaten:

  • 3 Scheiben Toastbrot oder 5 El Paniermehl
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 kleine Tomate
  • 100 g Käse, am besten Schafskäse
  • 1 große Zwiebel
  • Chiliflocken, Pul Biber oder eine gehackte frische Chilischote
  • Salz, Pfeffer
  • Minze
  • 1 Ei
  • 500 g Hackfleisch
  • 800 g Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Thymian oder andere Kräuter

Den Ofen auf 200 °C vorheizen.

Die Tomate fein würfeln , den Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit der Minze, der feingehackten Chilischote oder den Chiliflocken vermengen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken, mit dem Hackfleisch, Ei, und Paniermehl verkneten und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 6 bis 6 kleine Bifteki formen und diese jeweils mit einem Löffel voll Tomaten-Schafskäse- Mischung füllen.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, mit dem Olivenöl, Kräutern, Salz und Pfeffer mischen und auf dem Boden einer Auflaufform verteilen. Die Hackbällchen darauf legen und das ganze etwa 45 Minuten, bis die Kartoffeln weich und die Bifteki gebräunt sind, backen.

Pilzpastete mit Meerettichcreme * Beitrag von Thekla

Bei diesem Schmuddelwetter braucht man gutes Wohlfühlessen, gerne auch mal vegetarisch. Diese Pasteten sind total lecker und machen richtig schön satt. Pilze auf diese Weise zubereitet sind total „umami“ und schmecken großartig! Wir hatten uns dazu Kartoffelecken gemacht, dann reicht es locker für vier Personen,aber das nächste Mal mache ich eher nur einen leichten Salat dazu.

Zutaten:

  • 1 Paket TK oder 2 Rollen Blätterteig
  • 4 große Champignons (Portobello)
  • Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Handvoll kleine braune Champignons
  • 2 Tl gehackte Kräuter (z.B.Thymian, Rosmarin)
  • 75 g Walnusskerne
  • 2 El Misopaste
  • etwas Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Becher Creme fraiche oder Schmand
  • 1 bis 2 El Meerettich

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Bei den großen Champignons die Stiele entfernen, die Köpfe mit Olivenöl einpinseln, leicht pfeffern und salzen und eine knappe Viertelstunde im Ofen rösten.

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und im Olivenöl ein paar Minuten andünsten. Die Champignonsstiele und die kleinen Champignons etwas gröber hacken , dazugeben und etwa 10 Minuten braten,bis die Pilze weich sind und die Flüssigkeit verdunstet ist. Die Walnusskerne hacken, dazugeben und mit den Kräutern, Salz, Pfeffer und Misopaste abschmecken und dann etwas abkühlen lassen.

Aus dem Blätterteig 8 Quadrate jeweils etwa 15 cm x 15 cm schneiden bzw. „zurechtbasteln“. Die Pilzmasse auf die 4 Quadrate verteilen, jeweils einen Pilz auflegen und mit etwas Milch bestreichen. Dann eine zweite Blätterteigscheibe auflegen und die Ränder vorsichtig zusammendrücken. Eventuell die Pasteten noch etwas rund formen. Nun oben einen dünnen Schlitz schneiden und mit etwas Milch bestreichen. Etwa 30 bis 40 Minuten backen, bis die Pasteten goldgelb sind.

Für den Dip die Creme Fraiche mit dem Meerettich verrühren, saözen und pfeffern.

Schneewittchen-Dessert *Beitrag von Jenny

Auf der Suche nach einem passenden Dessert (nicht nur) für Weihnachten bin ich im Internet auf dieses Rezept gestoßen. Ich fand den Namen genial und es klang sehr lecker.

Das Dessert lässt sich gut vorbereiten,die Zubereitung geht sehr schnell und es schmeckt richtig gut.
Ihr könnt bei der Roten Grütze das nehmen, was Euch am besten schmeckt.Ich hab Rote Grütze mit Kirschgeschmack genommen, ihr könnt aber auch Erdbeere oder Waldfrucht nehmen. Das Rezept reicht für sechs Personen.

  •  Zutaten:
  • 1.000 g Rote Grütze
  • 500 g Magerquark
  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 8 EL SchokoladenraspelnZubereitung:
    Die Rote Grütze in eine Schale oder Dessertgläser füllen. Die Sahne
    mit dem Vanillezucker steif schlagen. Den Magerquark dazugeben und
    alles gut verrühren. Die Quarkmischung auf der Roten Grütze verteilen.
    Nun nur noch die Schokoladenraspeln so auf der Quarkcreme verteilen,
    das von oben nix mehr davon zu sehen ist. Fertig 😀

Nuss-Dattel-Röllchen *Beitrag von Thekla

1001 Nacht als sündiges Dessert oder feine Spezialität zum Nachmittagskaffee! Diese Röllchen machen zwar etwas Arbeit, aber das Ergebnis ist es wert . Man kann die Teigblätter halbieren oder vierteln und entweder 20 größere oder 40 kleine Häppchen machen, die sich auch auf dem Plätzchenteller gut machen.

Zutaten:

  • 250 g Yufka- oder Filoteig (10 Blätter)
  • 150 g weiche Datteln
  • 400 g Nüsse
  • 1 Bio-Orange
  • 6 bis 8 Esslöffel Honig
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 100 g Butter

Den Teig eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehemen, damit er Zimmertemperatur annimmt.Die Datteln klein schneiden, die Orange heiß abwaschen, Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Datteln mit den Nüssen, abgeriebener Orangenschale, 5 Esslöffel Orangensaft, Honig und Zimt sehr fein zerkleinern. Das funktioniert am Besten mit einem leistungsstarken Mixer oder einem Blitzhacker in mehreren Portionen. Die Butter schmelzen und den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Teigblätter einzeln auslegen und entweder halbieren oder vierteln. Eine kleine Menge Füllung zu einem Röllchen formen und an den unteren Rand der Teigplatte legen und seitlich einen kleinen Rand lassen. Die Seiten einklappen und den Teig aufrollen. Die Röllchen mit der flüssigen Butter bestreichen und mit der Naht nach unten auf ein Blech legen. Im heißen Ofen etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Apfelcrumble *Beitrag von Jenny

Was ist das leckerste am Apfelkuchen? Die Streusel!

Wir haben dieses Jahr eine reiche Apfelernte im Garten und deshalb gibt es die Äpfel mit leckeren Streuseln . Eigentlich hat man alle Zutaten im Haus und der Crumble ist mit wenigen Zutaten schnell gemacht, wenn spontan Gäste kommen.

Am besten schmeckt er noch  warm aus dem Ofen mit Sahne, Vanilleeis oder einfach pur.

Zutaten:

  • 3-4 Äpfel
  • 2EL Zitronensaft
  • Etwas Zimt
  • 160g brauner Zucker
  • 100g Mehl
  • 60g warme Butter

Zubereitung:

Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel in eine kleine Auflaufform geben und mit dem Zitronensaft, Zimt und 60g braunen Zucker mischen.

Den restlichen Zucker mit dem Mehl mischen, die Butter zugeben und alles erst mit einem Mixer und dann mit den Händen zu streuseln verkneten. Die Streusel über die Äpfel verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft ca. 25-30 Minuten backen. Fertig 😊

Pflaumen-Streusel-Kuchen *Beitrag von Jenny

Es gibt Rezepte, die einen begleiten und die immer wieder nachgebacken werden. Ich habe Glück gehabt und Pflaumen aus Kathas Garten ergattert und mal wieder diesen Kuchen gebacken. Er ist einfach zu backen und saftig und knusprig. Nutzt schnell noch die Pflaumenernte, um in diesen Genuss zu kommen.

Zutaten:

  • 550g Pflaumen –
  • 150g Butter 
  • 150g Zucker 
  • 3 Eigelb 
  • 1 Packung Vanillezucker 
  • 300g Mehl

Die Pflaumen längst halbieren. Butter und Zucker im Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen. Eigelb und Mehl in einer Schüssel vermischen. Butter-/Zuckermasse und Vanillezucker hinzufügen und verrühren. So lange verrühren bis ein krümeliger Teig entstanden ist. 3/4 der Krümel in eine gefettete Springform geben und mit einem Löffel zu einem Teigboden drücken.Die halbierten Pflaumen darauf verteilen und mit den restlichen Streuseln bedecken. Den Kuchen bei 180°C Umluft 45-50 Min backen. Nach ca. 30 Min regelmäßig schauen, ob die Streusel braun werden. Wenn ja, Kuchen mit Alufolie abdecken. Fertig 🙂

Zwiebeltarte mit Ziegenkäse *Beitrag von Thekla

Zum goßen Salatteller gab es ein kleines herzhaftes Törtchen mit karamellisierten Zwiebeln und einen Guss aus Frisch- und Ziegenkäse. Ganz schön mächtig und total lecker. Die Menge reicht für 4 kleine Tarteformen mit einem Durchmesser von 12 bis 14 cm oder eine große Tarteform. Mit Salat reicht eine Tarte pro Person. Sie schmeckt auch am nächsten Tag kalt oder kurz wieder aufgewärmt richtig gut.

Zutaten:

  • 125 g Mehl
  • 25 g Polenta
  • Salz , Pfeffer und Zucker
  • 125 g kalte Butter
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 100 g Speckwürfel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 El Balsamico-Essig
  • 300 g Frischkäse
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 3 Eier
  • 2 EL Schnittlauch oder andere Kräuter
  • etwas Fett zum Förmchen fetten

Mehl und Polenta mit jeweils einem 1/4 Teelöffel Salz und Zucker mischen. Die Butter in Würfel schneiden und mit dem Wasser  zum Mehl geben und zügig zu einem Teig verarbeiten. In ein Bienenwachstuch (oder Klarsichtfolie) und mindestens eine halbe Stunde durchkühlen lassen.

Die Speckwürfel in einer Pfanne auslassen.Die Zwiebeln in feine Streifen schneiden , dazugeben und langsam unter Rühren glasig dünsten, das dauert locker eine Viertelstunde. Danach mit Salz und Zucker würzen, den Essig dazugeben und reduzieren.

Ofen auf 200 °C vorheizen. Die beiden Frischkäsesorten cremig aufschlagen, nach und nach die Eier unterühren, die Kräuer hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Förmchen ausfetten. Den Teig ausrollen und auf die Förmchen verteilen. Zuerst die Zwiebel-Speck-Mischung, dann die Frischkäsecreme auf den Böden verteilen. Die Förmchen in den Ofen schieben und 35 bis 40 Minuten backen, falls sie zu dunkel werden, locker mit Backpapier abdecken.

Kokos-Kugeln * Beitrag von Jenny

Ich liebe ja Rezepte, die einfach zu machen sind und für die man nur wenige Zutaten braucht. Mein Rekord ist mein Marzipankuchen mit zwei Zutaten. Für diese leckeren Pralinen hier braucht man immerhin nur drei Zutaten und sie sind schnell gemacht. Man kann sie gut mit den Rumkugeln  kombinieren und hübsch verpackt ergeben sie  ein wunderbares Mitbringsel.
Gekühlt sind die Kokos-Kugeln etwa 4 Wochen haltbar.
Zutaten:
  • 400g Kokosraspeln
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch
  • 400g Schokolade
Zubereitung:
Kokosraspeln und Kondensmilch zusammen mischen und gut durchkneten.
Aus der Masse Kugeln formen und für einige Stunden kühl stellen.
Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen, sobald die Schokolade geschmolzen ist, die Kugeln in die Schokolade tauchen und mit der Schokolade überziehen.
Anschließend auf ein Backblech legen und warten bis die Schokolade fest ist.