marokkanische Auberginen-Bowl *Beitrag von Thekla

Es ist nass draußen, kalt und ungemütlich.Da tut so eine warme, gut gewürzte Bowl richtig gut und gibt Kraft. Sie ist so aromatisch, alle Zutaten harmonisieren und werden durch die Hirse abgerundet. Hirse bereite ich zu, indem ich eine Tasse Hirse mit zwei Tassen leichter Gemüsebrühe zum kochen bringe und es knapp 10 Minuten quellen lasse.

Zutaten:

  • 2 El Kokosöl
  • 1 rote Zwiebel
  • ca. 2 cm Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Aubergine
  • 400 g passierte Tomaten
  •  Tl Sambal Oelek
  • 1 Tl Honig
  • je 1/2 Tl Zimt, Kurkuma und Kreuzkümmel
  • Prise Salz
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 400 g Kichererbsen (Glas oder Dose)
  • 6 El Granatapfelkerne

Zubereitung:

Die Zwiebel in feine Streifen schneiden, Ingwer und Knoblauchzehe fein hacken. Das Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel , Ingwer und Knoblauch anbraten.Die Aubergine in Würfel schneiden und hinzufügen. Alles anrösten und dann mit den Tomaten und der Brühe ablöschen. Gewürze hinzufügen und alles mit geschlossenem Deckel knapp 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch die Hirse zubereiten. Zum Schluß die Kicherebsen hinzufügen und nochmal pikant abschmecken. Alles zusammen in einer Schüssel anrichten und mit den Granatapfelkernen bestreuen.

Karamell-Würfel *Beitrag von Thekla

Hier kommt ein leckeres Rezept für eine tolle Bereicherung des Plätzchentellers. Die Würfel sind schnell zubereitet und müssen nicht ausgestochen werden. Sie sind so richtig karamellig-klebrig .

Zutaten:

  • 100 g kernige Haferflocken
  • 50 g gehackte Walnüsse
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 80 g Zucker plus 3 El Zucker
  • 1 El Zuckerrübensirup
  • 1 Messerspitze Vanille
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Mehl

Die Haferflocken und die Nüsse in einer Pfanne trocken rösten, bis sie duften. Dann drei Esslöffel Zucker dazugeben, alles karamellisieren und dann abkühlen lassen. Das Ei mit dem restlichen Zucker schaumig rühren, die weiche Butter, Sirup, Gewürze und das Haferflocken-Nuss-Karamell unterheben. Zum Schluss das Mehl hinzugeben.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine etwa 20 x 20 cm große Form mit Backpapier auslegen und den Teig hineinstreichen. Auf mittlerer Schiene etwa 18 Minuten backen, die Platte stürzen, das Backpapier abziehen und in Würfel schneiden.

Köttbullar * Beitrag von Thekla

Man braucht ganz sicher nicht ins Möbelhaus fahren, um dort zu essen! Zuhause und selbst gekocht schmeckt es viel besser. Dazu passt schön fluffiger Kartoffelbrei perfekt dazu.

Zutaten:

  • 500 g Rinderhack
  • 3 Esslöffel Paniermehl
  • 1 Ei
  • 1/4 Tl Zimt
  • 1/4 Tl Muskatnuss
  • 1 Knoblauchzehe
  • Bratöl
  • Salz, Pfeffer
  • 4 El Butter
  • 3 El Mehl
  • 400 ml Brühe
  • 1 Becher Sahne
  • 1 El Senf
  • frischer Schnittlauch

Die Knoblauchzehe fein hacken und mit Hackfleisch, Paniermehl und Ei vermischen. Die Masse mit Zimt, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und zu kleinen Bällchen formen. Die Bällchen dann im Bratöl goldbraun braten.

In einem kleinen Topf die Butter schmelzen, das Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen sorgfältig verrühren, nach und nach die Brühe zugeben und rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Dann die Sahne hinzufügen, Senf hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und nochmal aufkochen lassen. Köttbullar mit der Sauce servieren und mit kleingeschnittenen Schnittlauch bestreuen.

Marzipan-Zimtsterne *Beitrag von Jenny

Ich mag traditionelle Plätzchen-Rezepte, die durch ein paar andere Zutaten besonders werden. Der Marzipan passt perfekt zum Zimt und wer traditionelle Zimtsterne und Marzipan mag, wird diese Marzipan-Zimtsterne lieben!!!
Zutaten:
  • 250g Puderzucker
  • 200g Marzipan-Rohmasse
  • 3 Eiweiß
  • 300g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Zimt
Zubereitung:
Marzipan grob raspeln. Eiweiß mit den Schneebesen des Handrührgeräts steif schlagen, zum Schluss den Puderzucker löffelweise unterrühren.
Ca. 5 EL Eischnee abnehmen. Unter den restlichen Eischnee Mandeln, Marzipan und Zimt kneten.
Teig zwischen 2 Lagen Backpapier ausrollen. Sterne ausstechen. Teigreste erneut verkneten, ausrollen, Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Backofen auf 150ºC vorheizen. Die Sterne mit dem Guss bestreichen. Im Backofen 15 Min. backen, danach auskühlen lassen. Fertig 🙂

saftige Apfelmuffins *Beitrag von Jenny

Toni hat heute saftige rote Äpfel aus dem Garten seiner Eltern mitgebracht.Mit diesen Äpfeln wollte ich was Besonderes backen, was aber nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Im Backbuch „Die Maus-Cupcakes und Muffins“ (ISBN: 978-3-8499-0531-6, leider vergriffen) habe ich dann dieses passende Rezept entdeckt. Die Muffins sind schnell und einfach gebacken und schmecken wirklich wie ein frischer Apfelkuchen. Das Rezept reicht für 12 Stück.
Zutaten:
  • 250g Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Ei
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 80 ml Pflanzenöl
  • 250g Naturjoghurt
Zubereitung:
Den Backofen auf Umluft 160°C vorheizen. In das Muffinblech die Muffinförmchen stellen.
Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und dann in kleine Würfel schneiden. Die Apfelwürfel mit Zitronensaft beträufeln.Das Mehl mit Backpulver und Natron vermischen. Das Ei verquirlen.Zucker, Vanillezucker, Zimt, Öl, Joghurt und Apfelwürfel mit dem Ei zur Mehlmischung geben und gut verrühren.Den Teig in die Förmchen füllen und glatt streichen.

Die Muffins im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen. Nach dem Backen die Muffins auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Fertig 🙂

Baklava * Beitrag von Jenny

Ich war schon immer ein großer Fan von Baklava, diese orientalische Süßigkeit hat zwar viele Kalorien, aber ab und zu sollte man sich sowas gönnen! Ich dachte immer, dass die Zubereitung schwierig ist, aber letztens habe ich dieses Rezept in die Hand bekommen, es gewagt und war begeistert, wie einfach die Herstelllung ist. Und es schmeckt sogar noch besser als das gekaufte Baklava. Benutzt am besten eine Form, die fast genau so groß ist wie die Filoblätter, damit ihr möglichst wenig Verschnitt habt.

Zutaten:

  • 250g Butter
  • 200g Zucker
  • 150g gehackte Haselnüsse
  • 75g gehackte Pistazien
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1/4 TL Zimt
  • 450g Teigblätter (Filoteig)
  • 125ml Honig
  • 150ml Wasser
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:
Die Mandeln, Haselnüsse und 50g Pistazien mit 4 EL Zucker und dem Zimt mischen. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Eine Auflaufform mit Butter einfetten und den Backofen auf Umluft 180ºC vorheizen. Alle  20 Teigblätter aufeinander legen, dann die Auflaufform umgedreht auf die Teigblätter legen und einmal um die Form schneiden. Die ausgeschnitten Teigblätter mit der geschmolzenen Butter einpinseln und in die Form legen. Nach ca. 4-5 Teigblättern etwas Nussmischung darauf verteilen. Wieder 4-5 Teigblättern auflegen, dann wieder Nussmischung und dies nochmal wiederholen. Die restlichen Teigblätter darauf legen. Mit einem Messer zu Rechtecken schneiden. Mit der restlichen Butter bestreichen und im Ofen ca. 25 Minuten goldbraun backen. Während der Backzeit aus dem Wasser, Honig und dem restlichen Zucker in ca. 10 Minuten in einen Sirup kochen. Danach einen Spritzer Zitronensaft einrühren und abkühlen lassen.   Das Baklava aus dem Ofen nehmen, ca. 5 Minuten abkühlen lassen und mit dem Sirup übergießen. Die restlichen Pistazien darüber streuen und komplett auskühlen lassen. Fertig 🙂

Totenbeinlis *Beitrag von Thekla

Was ist das bloß?

Irgendwo im Netz bin ich auf das Wort „Totenbeinli“ gestossen und fand es so skurril, dass ich sofort nachgeforscht habe, was sich dahinter verbirgt.

Es handelt sich um ein Rezept aus der Schweiz und den Namen haben sie, weil diese Kekse früher traditionell zum Leichenschmaus gereicht wurden. Die Totenbeinlis ähneln sehr den italienischen Cantucchinis und sind so lecker, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte.

Zutaten:

  • 100 g weiche  Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g ganze Haselnüsse
  • 250 g Mehl

Die ganzen Haselnüsse in einer Pfanne unter Rühren rösten. Sie sollen duften, dürfen aber nicht schwarz werden, denn dann werden sie bitter.Dann etwas abkühlen lassen und die Haut mit beiden Händen abreiben.

Die Butter mit den Eiern schaumig rühren, dann den Zucker unterrühren. Anschliessend Zimt, Salz und die Nüsse dazu geben und ganz zum Schluß das Mehl unterrühren. Den Teig mindestens eine Stunde durchkühlen lassen. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Dann den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollen, in Streifen schneiden und auf zwei Backbleche verteilen. Etwa 15 bis 18 Minuten backen, bis die Totenbeinlis goldbraun sind.

Apfelmarmelade mit Rotwein und Marzipan* Beitrag von Thekla

Dieses Jahr hatten die kühnen Schwestern eine großartige Apfelernte. Während Jenny fleissig Saft presst (sie wird euch davon noch berichten) , habe ich Marmelade gekocht. Diese Marmelade hat durch den Rotwein eine etwas seltsame Farbe, aber das sollte euch nicht abschrecken, denn sie ist irre lecker! Sie schmeckt sehr gut auf meinem selbst gebackenen Fünf-Minuten-Brot. Das Rezept dafür verrate ich euch auch demnächst.

Zutaten:

  • 1 kg Äpfel, geschält und entkernt gewogen
  • 100 g Marzipan
  • 1 Zitrone
  • 200 ml Rotwein
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 1 Prise Zimt

Die Äpfel schälen , entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Zitrone auspressen und den Saft mit den Äpfeln mischen.  Das Marzipan in kleine Würfel schneiden und mit den Äpfeln, dem Zitronensaft und dem Rotwein in einem Topf aufkochen und etwas köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind und das Marzipan aufgelöst. Dann den Gelierzucker dazurühren, alles aufkochen lassen und heiss in Twist-Off-Gläser füllen. Diese fest verschliessen und auf einem feuchten Tuch kopfüber abkühlen lassen.

Knuspermüsli * Beitrag von Thekla

Manchmal schlummern einige Entwürfe monatelang  und wir haben soviele neue Rezepte und Ideen,so dass sie fast vergessen werden. Zu Weihnachten habe ich Jenny und Lena jeweils ein schönes Glas mit selbst gemachtem Knuspermüsli geschenkt und nachdem Jenny es probiert hatte, wollte sie unbedingt das Rezept haben.

Voilá, liebes Schwesterherz, hier ist es endlich, zusammen mit dem schönen Foto, welches du gemacht hast. Nun musst du nicht wieder bis Weihnachten warten, um es zu knuspern.

Zutaten:

  • 200 g kernige Haferflocken
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Kokosflocken
  • 100 g Nüsse oder Mandeln, gerne auch zwei Sorten gemixt
  • 2 Messerspitzen Vanillepulver
  • 2 Messerspitzen Zimt
  • 3 EL Öl
  • 3 El Honig

Haferflocken mit Sonnenblumenkernen und Kokosflocken mischen. Die Nüsse und Mandeln grob reiben oder fein hacken und mit Zimt und Vanille unter die Flocken rühren.

In einer großen schweren Pfanne Öl und Honig erhitzen, bis es sprudelt ( ca. 2 Minuten). Die Flockenmischung in die Pfanne schütten und sofort umrühren. Bei mitlerer Hitze unter Rühren etwa 5 Minuten rösten, weitere 5 Minuten bei schwacher Hitze. Abkühlen lassen und in ein gut schliessendes Glas füllen.

Das Müsli hält sich kühl gestellt etwa eine Woche frisch. Mir schmeckt es am Besten mit Obst und Milch.