Schoko-Ecken

Die Plätzchendose ist gefüllt mit Marzipan-Pinguinen und Herzen und Monden aus dem gleichen Teig. Da dabei ein Eiweiß übrig bleibt, habe ich aus diesem mit Nüssen und Schokolade kleine Eckchen gebacken. Sie werden ohne Mehl gebacken und haben dadurch die gleiche wunderbar zähe Konsistenz wie Zimtsterne. Je nach Größe entstehen etwa 35 Ecken und halten sich in einer Blechdose zwei bis drei Wochen.

Damit ihr unsere Plätzchenrezepte schnell wiederfindet, habe ich die Tage eine neue Kategorie eingerichtet. Da findet ihr zum Beispiel meine leckeren Frischkäse-Hörnchen, Jennys leckere Lebkuchen und Nikas Lieblingscookies.

Zutaten:

  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 150 g gemahlene Nüsse (ich habe Haselnüsse genommen)
  • 100 g Schokolade oder Kuvertüre (ich habe Vollmilch genommen)
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • etwas Zucker zum Ausrollen

Eiweiß und Salz zu steifem Schnee schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen, Mehrere Minuten schlagen, bis sich glänzende Spitzen bilden. 50 g Schokolade grob hacken und mit den Nüssen und dem Lebkuchengewürz mit einem Spatel vorsichtig unter die Eiweißmasse heben. Den Teig abdecken und mindestens eine Stunde kühlen.

Den Backofen auf 150 °C vorheizen. Den Teig auf Zucker etwa 1/2 cm Zentimeter dick ausrollen und kleine Ecken schneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und etwa 12 bis 15 Minuten backen. Die Ecken dürfen beim Herausnehmen noch weich sein, sie werden beim Abkühlen fester. Die restliche Schokolade schmelzen und die abgekühlten Ecken zur Hälfte damit bestreichen. Auf ein Kuchengitter setzen und trocknen lassen.

Orangen-Schokokekse

Draußen ist es nass und kalt, aber drinnen beginnt wieder die wunderbare Zeit bis Weihnachten mit gemütlichen Abenden auf dem Sofa und kuschligen Sonntagnachmittagen mit Tee, Kakao und Keksen. Thekla und ich möchten dieses Jahr beide viel backen und unsere leckeren Plätzchenrezepte mit euch teilen. Los geht es mit einem einfachen und schnell zubereiteten Rezept, welches ich in Enies neuem Backbuch aus der „Sweat & Easy“ entdeckt habe. Die tolle Kombination aus Orange und Schokolade holt sogar ein bisschen sommerliche Gefühle zurück und schmeckt herrlich.
Die Teigmenge reicht für 20 bis 25 Kekse. In einer gut schließenden Blechdose bleiben sie sicherlich mehrere Wochen frisch, aber sie sind so lecker, dass sie niemals so lange aufbewahrt werden.
Zutaten:
  • 200g Mehl
  • 75g brauner Zucker
  • Abrieb einer unbehandelten Orange
  • 1/4 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 75g Schokoladen-Drops oder Schokoladen-Streusel
  • 1 Ei
  • 100g Butter
Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Mehl, Zucker, Orangenschale, Salz, Zimt, Schokolade, Ei und Butter in einer Schüssel mischen und zu einem Teig verkneten.
Aus dem Teig etwa walnussgroße Stücke abnehmen, diese etwas flach drücken und auf das Blech legen.
Im Backofen ca. 12 Minuten backen und auskühlen lassen. Fertig 😀

Zwetschgendatschi

Die besten Zwetschgen kommen aus Münster und wachsen in Gabis Garten. Aber auch mit anderem Obst ist der Datschi immer ein Hochgenuss, denn der fluffige Hefeteig mit den knusprigen Streuseln passt einfach sehr gut zu säuerlichen Früchten. Die fertigen Datschis schmecken frisch aus dem Ofen, gerne mit Schlagsahne oder bei diesem Wetter mit einer Kugel Eis, am besten und lassen sich auch gut einfrieren und wieder aufbacken.

Zutaten:

Hefeteig:

  • 350 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 30 g frische Hefe
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zitronenschale (frisch abgerieben oder getrocknet)
  • 50 g weiche Butter

Streusel und Belag:

  • 1 Kilo Zwetschgen
  • etwas Zimt nach Geschmack
  • 300 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g kalte Butter

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde formen. Dort hinein den Zucker geben, die Hefe hineinbröckeln und beides mit der lauwarmen Milch verrühren. Den Vorteig etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Dann die übrigen Zutaten hinzufügen und den Hefeteig gründlich kneten. An einem warmen Ort nochmal etwa eine Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Zwetschgen waschen, entkernen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Aus Mehl, Zucker , Vanillezucker, Butter und nach Geschmack einer großzügigen Prise Zimt einen Streuselteig kneten. Aus dem Hefeteig sechs große oder acht kleinere Fladen formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Jeweils mit Zwetschgen belegen und auf diese den Streuselteig geben. Für circa 35 Minuten backen, bis der Teig goldgelb ist.

Sauerkrautquiche *Beitrag von Thekla

Hmmm….eigentlich mag Jan nicht so gerne Sauerkraut und herzhafte Gerichte mit einer süßen Note auch nicht. Trotzdem habe ich es gewagt und diese Quiche gemacht, weil ich so etwas furchtbar gerne esse. Und ich habe Glück gehabt, denn auch Jan war begeistert. Die Quiche ist ein Wohlfühlessen für kalte Tage, lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt einfach nur richtig lecker. Die Mettendchen können auch gut durch Kabanossi oder für eine vegetarische Variante durch Räuchertofu ersetzt werden. Die Menge reicht für 3 bis 4 Personen.

Zutaten:

  • 350 g Mehl
  • Salz und Pfeffer
  • 150 g kalte Butter
  • 4 Eier
  • 3 Esslöffel Weissweinessig
  • 1 große Dose Sauerkraut
  • 2 Mettendchen
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 2 El Bratöl oder Schmalz
  • 150 ml Apfelsaft
  • 100 g Käse (Emmentaler oder Bergkäse)
  • 1 Becher saure Sahne
  • 1 Becher Sahne

Zubereitung:

Aus dem Mehl, 1 Teelöffel Salz, 1 Ei und der kalten Butter einen Mürbeteig kneten und diesen mindestens eine halbe Stunde durchkühlen. Das Sauerkraut abtropfen lassen und zerzupfen. Die Zwiebel fein würfeln. Den Apfel waschen. das Kerngehäuse entfernen und vierteln. Ein Viertel zu schmalen Schnitzen schneiden, den Rest würfeln. Die Zwiebeln in einem Esslöffeln Öl anbraten, dann die Apfelwürfel mitdünsten. Wenn die Zwiebeln goldgelb sind, das Sauerkraut und den Apfelsaft hinzufügen. Alles zugedeckt etwa 15 Minuten garen, zum Schluss eventuell ohne Deckel weitergaren, falls noch viel Flüssigkeit vorhanden ist.Die Mettendchen in feine Würfel schneiden und den Käse reiben.. Die Mettendchenwürfel ins Sauerkraut geben und alles etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Form mit dem restlichen Öl einfetten , den Teig ausrollen und in die Form geben. Saure Sahne mit Sahne und drei Eiern verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Sauerkraut auf den Teig geben, mit den Apfeöschnitzen belegen und den Käse aufstreuen. Zum Schluss den Guss darüber verteilen. Die Quiche auf den mittleren Schiene etwa 50 Minuten backen.

Karamell-Toffee-Muffins *Beitrag von Jenny

Bei diesem Wetter möchte man es sich einfach nur auf dem Sofa gemütlich machen. Und dazu gehört natürlich ein gutes Buch und ein leckerer Muffin oder meine Lieblingssüßigkeit . Diese Muffins vereinen beides , sind schnell zusammengerührt und ohne viel Schnickschnack. Durch die „geheime Zutat“, in diesem Fall sind das die Toffifees, schmecken sie raffiniert und sehr lecker. Ihr könnt die Muffins auch unkompliziert abwandeln, Creme fraiche kann durch Schmant oder saure Sahne ersetzt werden und wenn ihr gerade nur Schokosauce zur Hand habt, dann geht das natürlich auch. Die Teigmenge reicht für ein 12er Muffinblech.

Zutaten:

  • 100g Butter
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 200g Toffifee
  • 2 Eier
  • 200g Creme Fraiche
  • 100g Zucker
  • 4 EL fertige Karamellsauce

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C ober-und Unterhitze vorheizen. Die Muffinförmchen in das Muffinblech stellen.

Die Butter vorsichtig schmelzen. Das Mehl und Backpulver zusammen vermischen. Die Toffifee grob hacken.

Die Eier mit Creme Fraiche, Zucker, Karamellsauce und der Butter verrühren. Die Mehlmischung zügig unterrühren. Toffifee untermengen.

Den Teig in die Muffinförmchen füllen. Die Muffins 20-25 Minuten backen. Nach dem backen die Muffins herausnehmen und auskühlen lassen. Fertig 😊

Igelkekse *Beitrag von Jenny

In genau einem Monat ist Heiligabend und bald kann man mit dem Kekse backen beginnen.

Ich starte mit diesen niedlichen Igelchen, die nicht nur leckere Weihnachstskekse sind, sondern auch einfach schön herbstlich wirken und eine tolle Deko auf dem Tisch sind. Man kann sie das ganze Jahr über backen und auch z.B. für einen Kindergeburtstag sind die Igelchen eine tolle Idee.

Ich habe dafür meine geliebte Streusel in schwarz und weiß benutzt, die ich in den Niederlanden kaufe. Natürlich kann man auch die deutschen Schokostreusel oder Kokosflocken nehmen. Bei den Nüssen kann man gut variieren und auch gut Reste verwerten, es eignen sich Haselnüsse , Mandeln oder was gerade da ist.

 

Zutaten:

  • 220 weiche Butter
  • 170g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 300g Mehl
  • 100g gemahlene Nüsse
  • 1 EL Schokotropfen
  • 150g Kuvertüre
  • 150g Schokostreusel

 

Zubereitung:

Die Butter mit dem Puderzucker und dem Salz schaumig schlagen. Dann das Ei dazugeben und weiter rühren. Nun das Mehl und die Nüsse unterheben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Wenn der Teig zu weich ist, noch etwas Nüsse dazugeben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus dem gekühlten Teig ca. 25g große Stücke nehmen und diese zu kleinen Tropfen formen. An der spitzen Seite zwei Schokotropfen als Augen hineindrücken. Die Tropfen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 15-20 Minuten backen. Nach dem Backen komplett auskühlen lassen.

Die Kuvertüre hacken und über einem Wasserbad schmelzen lassen.  Die breite Seite der Kekse in Schokolade eintauchen und in den Schokostreuseln wälzen. Mit einem Zahnstocher etwas Schokolade auf die Nase des Igels tupfen. Nun noch alles trocknen lassen und genießen. Fertig 😃

 

 

Plunderzopf *Beitrag von Thekla

Inspiriert zu diesem Rezept hat mich der Danish von Cynthia Barcomi, den ich in leichter Abwandlung schon mehrmals gebacken habe. Die Zubereitung ist nicht schwer, aber zeitaufwendig und perfekt für einen gemütlichen Sonntag. Man macht den Teig morgens nach dem Frühstück und zu jeder Stunde holt man ihn hervor , rollt und faltet ihn ein paarmal und stellt ihn wieder kühl. Es ist wunderbar, denn er hat eine ganz wunderbare Konsistenz und lässt sich toll rollen. Zum Schluß macht man einen schönen Zopf, füllt ihn mit Pflaumenmus und Marzipancreme und hat eine Herrlichkeit zur Tea Time. Die Menge reicht für 2 mittelgroße Zöpfe, aber meistens friere ich die Hälfte vom Teig und vom Marzipan ein und mache ein paar Wochen später nochmal einen Plunderzopf.

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 50 g Zucker
  • 1 Tl Salz
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 275 ml lauwarme Milch
  • 2 Eier
  • 1 Messerspitze abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Messerspitze Vanille
  • 250 g kalte Butter
  • 6 El Pfaumenmus
  • 200 g Marzipan

Mehl,Hefe, Salz und Zucker in einer großen Schüssel verrühren. Wasser, Milch, 1 Ei, Zitronenschale und Vanille vermixen.Langsam die flüssigen Zutaten zum Mehlgemisch geben und gründlich mehrere Minuten in der Küchenmaschine verkneten. Danach auf bemehlter Fläche mehrere Minuten von Hand kneten, der Teig wird elastisch und bleibt ziemlich weich. Anschließend den Teig mindestens 15 Minuten kühlen. Danach den Teig zu einem Quadrat mit etwa 40 cm Seitenlänge ausrollen. Das kalte Butterstück in 4 Scheiben schneiden und mittig auf den Teig legen. Die Seiten über die Butter einklappen und wieder zu einem großen Rechteck ausrollen. Wieder einklappen und ausrollen, nochmal wiederholen und dann den Teig wieder kühl stellen. Diesen Vorgang mindestens weitere 3 x wiederholen. Dann den Teig halbieren und die Hälften zu jeweils etwa 20 x 35 cm großen Rechtecken ausrollen. Jeweils die Hälfte des Pflaumenmus als länglichen Streifen in der Mitte verteilen. Das zweite Ei trennen und das Eiweiß mit dem Marzipan zu einer Creme vermischen und jeweils eine Hälfte auf die Pflaumenmusstreifen geben. Die Ränder diagonal schmal einschneiden und abwechselnd links und rechts Streifen über die Füllung klappen. Die Enden leicht andrücken und den Plunderzopf mit Eigelb bestreichen.Den Ofen auf 200 °C vorheizen und den Zopf nochmal 30 Minuten gehen lassen. Dann 20 bis 25 backen, bis er goldbraun ist.

Rhabarberkuchen *Beitrag von Jenny und Thekla

Hier kommt eines unserer absoluten Lieblingsrezepte, welches uns schon jahrelang begleitet. Früher war es ein gut gehütetes Geheimnis, aber seit einiger Zeit ist es nun auch im Netz zu finden und wir geben es gerne weiter. Der Kuchen ist zu Recht so berühmt und beliebt, denn er ist super saftig und der saure Rhabarber bildet mit dem süßen Baiser eine perfekte Kombination.

Das Alte Kurhaus in Dangast ist für uns mehr als nur Heimat. Thekla hat dort vor vielen Jahren ihr erstes Geld als Küchenhilfe verdient und ihre ersten Partys am Lagerfeuer am Strand gefeiert. Außerdem haben wir auch im Kurhaus selbst schon viel gefeiert, von der Abifete bis zur Dangaster Waschnacht mit ihren kuriosen Kostümen. Auch jetzt noch verbringen wir gerne unsere Zeit dort und können es als Ausflugsziel empfehlen. Alles ist etwas alternativer und in die Jahre gekommen und genau das macht den Flair aus. Ungezählte Male haben wir uns in die Schlange der Wartenden eingereiht, um den begehrten Rhabarber- oder einen anderen Kuchen und einen Becher Kakao mit Sahne zu bestellen, um dann im Sommer auf der Terrasse das Meer zu genießen oder gemütlich mit Freunden an einem der großen Holztische zu sitzen. Hier findet ihr weitere Informationen.

Holt euch unsere Heimat nach Hause und backt schnell diesen Kuchen nach!

Zutaten:

  • 250g Butter
  • 420g Zucker
  • 3 Eier
  • 4 Eigelb
  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1kg Rhabarber

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Aus Butter, 220g Zucker, den ganzen Eiern, dem Eigelb, Salz, Vanillezucker, Backpulver und Mehl einen Teig herstellen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und glatt streichen.

Den Rhabarber waschen und in kleine Scheiben schneiden. Den Teig mit dem geschnittenen Rhabarber belegen und 35 Minuten backen.

Die 4 Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker langsam einrieseln lassen. Die Masse gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und nochmal ca. 5-10 Minuten backen.

Der Kuchen schmeckt übrigens am besten, wenn er direkt aus dem Ofen kommt und dann mit frischer aufgeschlagener Sahne. 😃

Bifteki aus dem Ofen *Beitrag von Thekla

Gestern haben wir mal wieder dieses Gericht hier gekocht.Normalerweise beträgt die Backzeit etwa 45 Minuten, aber wir mussten  das Gericht über eine Stunden im Ofen lassen. Es sind also immer nur Richtwerte, es kommt auf die Kartoffelsorte, Größe der Stücke usw. vor. Das ist schon echt blöd, wenn es dann erst um kurz vor neun was zu Essen gibt, aber die Freude ist dann um so größer und es hat mal wieder ganz wunderbar geschmeckt.

Dieses Rezept lässt sich auch sehr gut vorbereiten und wenn die Gäste kommen, einfach in den Ofen schieben, so liebe ich das ja. Bei den Zutaten kann man variieren, ich habe z. B. auch mal Goudakäse genommen, weil Jan den eigentlich geplanten Schafskäse beim Einkaufen vergessen hat. Und Minze und Thymian habe ich in der getrockneten Version verwendet, weil den Pflanzen auf dem Balkon das westfälische Wetter nicht gut bekommen ist.

Wir essen dazu Tzatziki  und aus den Resten von Käse, Tomate und etwas Gurke einen erfrischenden Salat.

Zutaten:

  • 3 Scheiben Toastbrot oder 5 El Paniermehl
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 kleine Tomate
  • 100 g Käse, am besten Schafskäse
  • 1 große Zwiebel
  • Chiliflocken, Pul Biber oder eine gehackte frische Chilischote
  • Salz, Pfeffer
  • Minze
  • 1 Ei
  • 500 g Hackfleisch
  • 800 g Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Thymian oder andere Kräuter

Den Ofen auf 200 °C vorheizen.

Die Tomate fein würfeln , den Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit der Minze, der feingehackten Chilischote oder den Chiliflocken vermengen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken, mit dem Hackfleisch, Ei, und Paniermehl verkneten und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 6 bis 6 kleine Bifteki formen und diese jeweils mit einem Löffel voll Tomaten-Schafskäse- Mischung füllen.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, mit dem Olivenöl, Kräutern, Salz und Pfeffer mischen und auf dem Boden einer Auflaufform verteilen. Die Hackbällchen darauf legen und das ganze etwa 45 Minuten, bis die Kartoffeln weich und die Bifteki gebräunt sind, backen.