- 250g Äpfel
- 2 EL Zitronensaft
- 250g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1 Ei
- 125g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 TL Zimt
- 80 ml Pflanzenöl
- 250g Naturjoghurt


Dieses Rezept habe ich in dem tollen Kochbuch „Heimathäppchen*so kocht NRW* „entdeckt. Ich habe es etwas abgewandelt und vor allem den Kümmel (bähbäh) weggelassen.Es ist schon etwas aufwändiger, aber die Arbeit lohnt sich, es schmeckt wirklich fantastisch. Und da es so gehaltvoll ist, werden auch locker vier Leute davon satt bzw. Jan und ich zwei Tage lang. Man kann dazu sicherlich gut Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln essen, aber wir haben es „pur“ genossen .
Zutaten:
Für die Sauce die Butter in einem kleinen Topf zerlassen, dann das Mehl mit einem Schneebesen einrühren. Nach und nach die Milch hinzufügen, gut rühren und eine große Prise Muskatnuss und die Zitronenschale hinzugeben. Die Sauce ein paar Minuten köcheln lassen. Anschließend etwas abkühlen lassen, dann die beiden Eigelbe und den Quark unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die Hackbällchen eine Zwiebel fein würfeln und in einem Esslöffel Öl anbraten. Die Pfanne anschliessend nicht reinigen.Die gebratenen Zwiebelwürfel mit dem Paniermehl, Senf, Kräutern,dem Ei und Salz und Pfeffer zum Hackfleisch geben. Kleine Bällchen formen und diese im Zwiebelöl kräftig anbraten und anschließend in eine Auflaufform geben.
Den Rosenkohl in kochendem Wasser auftauen und kurz aufkochen lassen, danach mit kaltem Wasser abschrecken. Die übrigen beiden Zwiebeln etwas gröber schneiden und im restlichen Öl anbraten. Den Rosenkohl dazugeben, beides kräftig anbraten, salzen und pfeffern und zu den Hackklösschen in die Auflaufform geben.
Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die Sauce über den Rosenkohl und die Hackbällchen verteilen und das Gericht mit dem Käse überstreuen. In den Ofen schieben und etwa 40 Minuten backen, bis es leicht gebräunt ist.

Zum ersten Mal habe ich mich an ein Kuchenrezept ohne weissen Zucker und Mehl gewagt.Damit er trotzdem süß schmeckt, habe ich Xylit verwendet. Das ist ein gesunder Zucker aus Birkenrinde, der sogar die Zähne pflegt. Das Ergebnis hat mich positiv überrascht. Natürlich kommt so ein Kuchen nicht an den Genuss von einem „normalen“ Kuchen ran, aber er ist wirklich verdammt lecker. Meine Arbeitskolleginnen und Jan sehen das genauso, alle waren begeistert. Die Menge reicht für eine kleine Springform, für eine in Standardgröße müsst ihr das Rezept verdoppeln.
Zutaten:
für den Teig:
für die Quarkwolken:
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Springform gründlich einfetten. Die Eier trennen und die Eiweiße zu steifem Schnee schlagen. Die Eigelbe mit der Sahne, Milch und Xylit solange aufschlagen, bis sich das Xylit aufgelöst hat. Dann die trockenen Zutaten hinzufügen und zum Schluß den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Teigmasse in die Springform füllen und 10 Minuten vorbacken.
Währenddessen die Zutaten für die Quarkwolken außer das Johannisbrotkernmehl gründlich verrühren, bis sich auch hier das Xylit gelöst hat. Dann das Johannisbrotkernmehl drüber stäuben und unterrühren. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Quarkmasse darauf klecksen. Weitere 10 Minuten backen, dann mit Alufolie abdecken und weitere 45 Minuten backen. Den Kuchen in der Form abkühlen lassen.
Da ich momentan zucker- und kohlenhydrathaltige Lebensmittel einschränke, bin ich auf der Suche nach passenden Brot-, Waffel- und Pfannkuchenrezepte. Ich habe mehrere Versuche ganz ohne Getreide gestartet und sie waren nicht lecker bzw. teilweise nahezu ungeniessbar. Nun habe ich mein eigenes Brotrezept mit etwas Vollkornmehl kreiert und bin damit sehr zufrieden. Beim gestrigen Grillfest waren alle begeistert und erstaunt, dass ein Low-Carb-Brot so gut schmecken kann. Ich habe zwei kleine Laibe gebacken, aber ein großer geht bestimmt auch. Der einzige Nachteil ist, dass das Brot etwas trockener als normales Brot ist, mich persönlich stört das aber überhaupt nicht.
Zutaten:
Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Alle trockenen Zutaten gründlich miteinander in einer großen Schüssel vermischen. Die Eier nacheinander sorgfältig unterrühren. Das Wasser zum Kochen bringen , zum Teig dazugeben und mindestens 5 Minuten kneten. Der Teig darf nur ein kleines bißchen kleben, aber auch nicht zu fest sein, eventuell noch etwas Wasser oder Mehl je nach Konsistenz dazugeben.
Zwei kleine flache und längliche Brotlaibe formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Brote ca. 60 bis 70 Minuten backen und durch Klopfen prüfen, ob die Brote fertig sind (sie müssen hohl klingen).
Kann ein Kuchen aus nur zwei Zutaten funktionieren? Als ich dieses Rezept entdeckt habe, konnte ich das kaum glauben und habe es natürlich für euch ausprobiert. Das Backexperiment ist geglückt, der Kuchen schmeckt sehr lecker , ist schön saftig und schnell zubereitet.
Zubereitung:
Den Backofen auf 150ºC Umluft vorheizen.
Marzipan vorher kurz einfrieren und dann grob raspeln.
Marzipan in eine Schüssel geben und die Eier nacheinander unterrühren. Masse 10-15 Minuten weißcremig aufschlagen.
Eine Kastenform gut einfetten und mit Mehl ausstäuben. Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 150ºC 40-45 Minuten backen.
Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen. Vorsichtig auf der Form stürzen und komplett auskühlen lassen.
Kuchen mit Puderzucker bestäuben. Fertig 😀
Wie gut, dass mir die Biskuitrolle erst beim zweiten Versuch völlig misslungen ist! Sonst hätte ich sie wohl nie wieder gebacken, euch dieses Rezept nicht weitergegeben und könnte euch nicht vor möglichen Klippen warnen. Dabei ist sie einfach zuzubereiten und schmeckt wirklich sehr lecker. Wenn die Teigplatte fertig gebacken ist, dann legt sie mit dem Backpapier auf ein feuchtes Küchentuch, damit sie formbar bleibt. Erhitzt die Flüssigkeit mit der Gelatine nur ganz leicht, bis sich die Gelatine löst und lasst eventuell die Frischkäsecreme kurz abkühlen, bevor ihr sie auf die Teigplatte streicht. Das wichtigste: Habt Geduld! Oder macht es notfalls wie ich: Teig ausstechen und mit der Creme in kleine Gläschen füllen 🙂 . Ist auch fein.
Zutaten:
Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Eier trennen und die Eigelbe mit 2 Esslöffeln Zucker (30 Gramm) schaumig aufschlagen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif und glänzend schlagen, dabei weitere zwei Esslöffel Zucker einrieseln lassen. Etwa ein Drittel des Eischnees unter die Eigelbmasse heben, dann Mehl und Speisestärke darüber sieben und auch sanft einarbeiten. Zum Schluss den restlichen Eischnee vorsichtig unterheben und die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen.Auf mittlerer Schiene etwa 12 Minuten backen, nur ganz leicht bräunen lassen. Anschließend mit dem Backpapier auf ein feuchtes Küchentuch ziehen.
Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen. Den Frischkäse mit den restlichen 60 Gramm , der Zitronenschale und der Vanille verrühren. Die Gelatine vorsichtig erwärmen, bis sie sich gelöst hat, etwas Frischkäsecreme unterrühren und dann anschließend alles in die übrige Frischkäsecreme rühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Die Pfirsiche abtropfen und klein schneiden.
Die Creme auf der Teigplatte verteilen, dann die Pfirsiche darüber geben und von der kürzeren Seite mit Hilfe des Backpapiers aufrollen. Dabei das Papier nach und nach abziehen. Mit der Nahtstelle nach unten auf eine Tortenplatte setzen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
Ich kann auch anders! Jan ist ja nicht immer so begeistert, wenn ich ihm so etwas wie meine Linsenbällchen mit Gemüsenudeln vorsetze. Also gab es für ihn (und mich) nun die klassische Variante mit Spaghettis, allerdings aus dem Ofen. Dieses Gericht ist wirklich total entspannt und ein perfektes Sonntagsessen. Es ist schnell vorbereitet, schmurgelt dann gemütlich vor sich hin und man muss nur einmal zwischendurch umrühren und kurz vor Schluss die Spaghettis zubereiten.
Zutaten:
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Knoblauchzehen fein hacken. In einer großen Auflaufform die Tomaten mit Brühe, Rotwein, Tomatenmark und dem gehackten Knoblauch verrühren und mit Salz, Pfeffer, Chili, Paprika und Zucker würzen. Die Champignons putzen, große Exemplare halbieren und auf die Sauce legen.
Die Bratwürste aus der Pelle drücken und in eine Schüssel geben. Mit dem Hackfleisch, dem Ei, Bröseln und der Hälfte des Parmesan vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Mit angefeuchteten Händen zu kleinen Bällchen formen und auch auf die Sauce setzen. Die Auflaufform in den Ofen stellen und das Gericht etwa 2 Stunden schmurgeln lassen, zwischendurch umrühren.
Kurz vor Ende der Garzeit die Spaghettis kochen. Die Hackbällchen mit dem restlichen Käse bestreuen und zusammen mit den Nudeln servieren.
Ich habe hier schon so viele Quiches vorgestellt, weil diese toll für Gäste sind, gut vorbereitet werden können und einfach sehr lecker sind. Nachdem ich schon rote Bete, Fenchel, Möhren und Zucchini verarbeitet habe, gab es nun eine Quiche mit Kürbis. Der Kürbis wird dafür püriert und mit Käse gemischt, dadurch ist die Quiche sehr samtig und ein richtiges Wohlfühlessen.
Zutaten:
Die Butter in kleine Stückchen schneiden und mit Mehl, einem Ei, einer Prise Salz und einem Teelöffel kalten Wasser rasch zu einem Mürbeteig kneten. Diesen in Folie gewickelt mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Den Kürbis putzen, waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln und im Öl anschwitzen. Die Kürbiswürfel dazu geben und kurz dünsten. Die Gemüsebrühe angiessen, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen, etwa zwanzig Minuten garen , dann fein pürieren und etwas abkühlen lassen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.Eine Quiche- oder Springform einfetten, den Boden mit dem Teig auslegen und einen Rand formen. Den Käse fein reiben, mit dem Creme Fraiche und den restlichen zwei Eiern verrühren. 2/3 dieser Masse unter das Kürbispüree heben. Eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Dann die restliche Käsecreme darüber verteilen und die Kürbiskerne aufstreuen. Die Quiche auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten backen. Vor dem Schneiden etwas abkühlen lassen