Linsen-Nuss-Bällchen * Beitrag von Thekla

Dieses Gericht wurde im Familien- und Freundeskreis sehr kontrovers beurteilt. Beim Foto kamen höchst unterschiedliche Meinungen von „sieht toll aus, sowas wäre auch mein Geschmack“ bis “ Mag ja schmecken, aber lecker sieht anders aus“. Probiert wurde es bisher nur von Jan und mir und auch da war das Ergebnis, das ich es total lecker fand und Jan überhaupt nicht begeistert war.  Ich würde mich über weiteres feedback freuen!

Zu den Bällchen gab es bei uns Kürbisspaghettis und Tomatensauce, es ist also sozusagen die gesunde und vegane Variante von Spaghettis mit Hackklösschen. Für die Spaghettis habe ich einen Butternutkürbis geschält, mit dem Spiralschneider nudelig geschnitten, mit Salz, Pfeffer und reichlich Olivenöl in eine Auflaufform gefüllt und mit den Linsen-Nuss- Bällchen im Ofen gegart. Der Kürbis braucht ca. 15 Minuten und sollte zwischendurch immer mal wieder umgerührt werden. Für die Tomatensauce habe ich noch vorhandene Cocktailtomaten mit einer Dose stückiger Tomaten eingekocht und mit Salz, Pfeffer, Kräutern und einer Prise Zucker gewürzt.

Zutaten:

  • 120 g getrocknete grüne Linsen
  • 1 TL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80 g Walnusskerne
  • 1 kleine Dose Kidneybohnen
  • 2 EL Mehl
  • 1 TL getrocknete Kräuter (z.B Oregano, Thymian)

Die Linsen abspülen und in einem Topf mit Wasser bedeckt ca. 30 Minuten weich garen. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und die Hälfte der Zwiebelwürfel zur Seite stellen. Den Rest im Öl ca. 6 bis 8 Minuten weich dünsten. Diese dann zusammen mit den abgekühllten Linsen, den Walnusskernen, den abgetropften Kidneybohnen, dem Mehl und den Gewürzen mixen. Am besten geht das in einem Standmixer, aber mit einem Pürierstab geht es auch. Anschließend die rohen Zwiebeln untermengen, eventuell nochmals abschmecken, ca. 15 Bällchen formen und diese auf einem Backblech verteilen. Ca. 30 Minuten garen und nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.

Spinakopita *Beitrag von Thekla

Hier ist wieder ein Rezept aus dem Kochbuch meiner Freundin Karola, welches leider nicht mehr lieferbar ist. Wie auch die Blondies und Brownies habe ich dieses Gericht hier schon oft gemacht, weil es wirklich schnell und einfach ist und wunderbar schmeckt.

Zutaten:

  • 450 g gehackter TK-Spinat
  • 50 g Butter
  • 300 g Feta-Schafskäse
  • 200 g Schmand
  • 2 Eier
  • 1 Knofizehe
  • Salz und Pfeffer
  • 350 g Yufka-Teig

Zubereitung:

Den  Spinat mit etwas Wasser in einem Topf geben und bei mittlerer Hitze auftauen.Die Butter schmelzen. Den Schafskäse fein zerkrümeln und zum Spinat geben. Die Knofizehe pressen , mit Schmand und den Eiern zu einem Guss verrühren und diesen kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Backpapier auf ein Blech geben und eiwa 2/3 der Yufka-Blätter überlappend darauf verteilen.Dabei jedes Blatt mit etwas Butter bestreichen. Die Spinat-Schafskäse-Mischung darauf verteilen und den Guss darüber geben. Die restlichen Yufka-Blätter mit Butter bestreichen , auf die Spinakopita legen und die überstehenden Teigblätter darüber klappen. Die Pastete mit der restlichen Butter bestreichen und im Ofen ca. 40 Minuten goldbraun backen.

 

Spinakopita2

Tramezzini mit roter Bete *Beitrag von Thekla

Ich habe mit meinen Arbeitskolleginnen einen Bootsausflug mit Picknick gemacht. Ich habe diese kleinen Brote mitgebracht und sie kamen sehr gut an. Die Tramezzinis sind gut vorzubereiten und auch für ein kaltes Buffet perfekt. Falls etwas von der Frischkäsecreme übrig bleibt, kann man sie einfach in den nächsten Tagen als Brotaufstrich aufbrauchen.

Zutaten:

  • 1/2  Packung Sandwichtoast oder noch besser spezielles Tramezzinibrot
  • 300 g Frischkäse
  • 3 EL Mayonaise
  • 1/2 Gläschen Sahnemeerettich
  • 1 mittelgroße Knolle rote Bete
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Handvoll Walnüsse oder Mandeln
  • 1 Handvoll Salatblätter

Die rote Bete schälen und in kleine Stücke schneiden (dabei Einweghandschuhe tragen!). Zusammen mit dem Frischkäse, der Mayonaise und dem Meerrettich fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Brote mit der Creme bestreichen. Die Nüsse grob hacken und die Salatbläätter klein zupfen. Die Hälfte der Brote mit den Nüssen bestreuen und die andere Hälfte mit den Salatblättern belegen. Jeweils ein Nussbrot und ein Salatbrot zusammenklappen und gut zusammendrücken. Nach belieben mit einem scharfen Messer halbieren oder vierteln

Zucchini-Möhren-Tarte *Beitrag von Thekla

Genau so eine wunderschöne Tarte wollte ich schon lange mal nachbacken. Als meine Freundin und Kollegin Mareike , die Vegetarierin ist, zu Besuch kam, bot sich die pefekte Gelegenheit. Die Tarte lässt sich gut vorbereiten und ist garnicht so schwierig zu machen, wie ich befürchtet habe. Das Aufrollen der Gemüsestreifen hat richtig Spaß gemacht. Und das Ergebnis ist nicht nur beeindruckend, sondern auch sehr lecker.

Ich habe übrigens eine Tüte getrocknete Erbsen im Schrank stehen, die ich immer wieder zum Blindbacken benutze. Am besten immer ein rund geschnittenes Stück Backpapier auf dem Teig legen, damit die Erbsen sauber bleiben. Und falls ihr jetzt richtig Lust auf Quiches bekommt, dann probiert doch auch meine Hühnchenquiche , die Möhrenquiche oder die Quiche mit roter Bete und Forelle.

Zutaten:

  • 350 g Mehl
  • Salz
  • 150 g kalte Butter + etwas zum einfetten
  • 4 Eier (1 für den Teig, 3 für die Eimasse)
  • 2 EL Weißweinessig
  • 2 Zucchini
  • 2 bis 3 dicke Möhren
  • 75 g würziger Käse
  • 200 g Schmand
  • zwei bis drei Stängel Thymian oder Estragon
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Backpapier und Hülsenfrüchte zum blind backen

Mehl und  1/4 Teelöffel Salz in einer großen Schüssel mischen. Die kalte Butter in kleinen Stückchen dazu geben und zerreiben, danach ein Ei und den Weißweinessig rasch unterkneten. Den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Die Zucchinis und Möhren waschen und putzen und mit einem Sparschäler in möglichst breite Streifen schneiden. Das innere weiche Stück der Zucchininis dabei nicht verwenden.  Den Käse fein reiben und mit drei Eiern und dem Schmand gründlich verrühren. Die Kräuter fein hacken und in die Eiermasse rühren, kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Den Ofen auf 200 ° C vorheizen. Die Form mit Butter einfetten und den Teig darin verteilen, einen runden Bogen Backpapier auflegen, die Hülsenfrüchte auflegen und etwa 10 Minuten blind backen. Danach Papier und Hülsenfrüchte entfernen,leicht abkühlen lassen und dann die Eiermasse auf dem Teig verteilen. Abwechselnd aus Zucchini- und Möhrenstreifen spiralförmig einen Kreis formen und in die Mitte setzen. Weitere Streifen um den Kreis legen, bis der ganze Tarteboden bis zum Rand ausgelegt ist. Die Tarte etwa 30 bis 40 Minuten backen, dann kurz abkühlen lassen, bevor man sie in Stücke schneidet.

Zucchini-Möhren-Tarte2

Apfel-Marzipan-Kuchen vom Blech *Beitrag von Jenny

Ich liebe Apfelkuchen!!! Ich wäre allerdings nicht auf die Idee gekommen, Äpfel und Marzipan mit Aprikosenkonfitüre zu kombinieren. Dann habe ich dieses Rezept entdeckt und sofort ausprobiert, da ich auch noch ein Glas selbstgemachte Aprikosenkonfitüre von der Mama meines Freundes hatte. Der Kuchen ist superlecker, schnell zu backen und war ratzfatz aufgefuttert.

Zutaten:
  • 900g Mehl
  • 150g Zucker
  • Salz
  • 400g Butter
  • 3 Eier
  • 200g Aprikosenkonfitüre
  • 150g Marzipanrohmasse
  • 210g Puderzucker
  • 1 TL abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 300 ml Milch
  • 1 kg Äpfel
Zubereitung:
500g Mehl, Zucker, eine Prise Salz, 250g Butter und ein Ei verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca 30 Min kühlen.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausrollen. Boden mehrmals einstechen und mit der Konfitüre bestreichen. Nochmal kalt stellen.
Marzipan grob raspeln. 200g Puderzucker, Marzipan, restliche Butter, Zitronenschale und den Eiern schaumig schlagen. Den Backofen auf Umluft 180ºC vorheizen.
Rest Mehl mit Backpulver mischen und unter die Eimasse rühren. Milch ebenfalls unterrühren und alles vermengen. Äpfel schälen und in Scheiben schneiden.
Die Marzipan-Creme auf dem Boden verstreichen. Die Äpfel hineindrücken und den Kuchen ca 50 Min backen. Herausnehmen, auskühlen lassen. Mit übrigem Puderzucker bestreuen. Fertig 😀
apfelblech2

Kichererbsenburger *Beitrag von Thekla

Ich liebe Burger! Oft ganz klassisch mit Hackpatties und Röstzwiebeln, dann brauche ich allerdings noch was Frisches in Form eines Salates oder Ofengemüse dazu. Oder ich kreiere einen Burger, der schon Gemüse und Hülsenfrüchte enthält. Und dazu megalecker ist. Dafür lohnt sich auch der Aufwand einer selbstgemachten Sauce. Es lohnt sich auch, mehr Kichererbsen zu kochen und Hoummus zu machen (oder falls es schnell gehen soll, dann nehmt welche aus der Dose). Und falls euch das Rezept gefällt, dann guckt euch auch mal meinen Bohnenburger  und Lenas Hirsebratlinge an, denn beide schmecken auch wunderbar zwischen zwei Brötchenhälften.

Zutaten:

  • 400 g gekochte Kichererbsen (ca. 200 g getrocknet)
  • 50 g Quinoa
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knofizehe
  • ein paar Blätter Minze
  • 1 Chilischote
  • 100 g frischer Spinat
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1 EL Speisestärke
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Ei
  • 3 El Haferflocken
  • 3 EL Bratöl
  • 6 Burgerbrötchen
  • 200 g Joghurt
  • 3 EL Tahin
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl

Am Vorabend die Kichererbsen in reichlich Wasser einweichen, Am nächsten Tag das Wasser wechseln und die Kichererbsen etwa eine Stunde weichkochen. Dann abtropfen lassen und mit der geschnittenen Zwiebel, den gewaschenen Quinoakörnern, der gehackten Knofizehe, den Minzblättern, der gehackten und entkernten Chilischote, einem Teelöffel Salz und der Hälfte vom Spinat im Mixer oder mit dem Pürierstab grob pürieren. Dann das Ei, die Haferflocken und die Speisestärke untermengen und die Masse mit dem Kreuzkümmel abschmecken.

Die Brötchen aufschneiden und in einer beschichteten Pfanne trocken anrösten. Aus der Kicherebsenmasse sechs Patties formen,Dann das  Bratöl in die Pfanne geben und die Patties goldbraun braten. Währenddessen den Joghurt mit dem Tahin, Olivenöl, Zitone und einem halben Teelöffel Salz verrühren. Die Patties auf die Brötchenunterhälften geben, jeweils einen Esslöffel Joghurtsauce und ein paar Spinatblätter darauf verteilen und mit der oberen Brötchenhälfte abdecken.

 

Vegane Brokkolisuppe * Beitrag von Jenny

Mein Freund durfte am Ende seiner Fastenzeit nur vegan essen. Deswegen hab ich das Rezept etwas umgewandelt und es vegan gekocht. Es war auch so wirklich lecker und geht sehr schnell und einfach. Wenn man Brokkoli nicht mag, kann man die Suppe auch mit Blumenkohl zubereiten.

Zutaten:
  • 1 großer oder zwei kleine Brokkoli
  • 1 EL Kokosfett
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 100 g vegane Sahne
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Für die Suppe den Brokkoli putzen, waschen und in einzelne Röschen teilen. Das Kokosfett in einem Topf erhitzen und den Brokkoli darin kurz andünsten. Die Gemüsebrühe dazu gießen und zum kochen bringen. Den Brokkoli zudeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Min weich kochen.
Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Die vegane Sahne untermixen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig 🙂

Coleslaw *Beitrag von Thekla

Ich besitze noch einige uralte Kochbücher, u.a. mit so sperrigen Titeln wie „biologisch kochen und backen“ (erstaunlicherweise noch lieferbar). Heutzutage nennt sich das ja Clean Eating und die Kochbücher müssen alle voller Lifestyle und Pipapo sein. In meinem alten Büchlein gibt es statt viel Blabla und grossformatigen Bildern eine Fülle an genialen und bodenständigen Rezepten für gesunde Ernährung. Diesen Salat habe ich etwas abgewandelt und auch Jan fand ihn richtig lecker, obwohl er bei Rezepten mit Rohkost oft kritisch ist. Er ist eine tolle Beilage zu Burgern und Quiches.

Zutaten:

  • ca. 400 g Weisskohl
  • 1/2 TL Salz
  • 2 bis 3 Möhren
  • 250 g saure Sahne
  • 2 EL Obstessig
  • 50 g Zwiebeln
  • 2 Messerspitzen Paprikapulver
  • Pfeffer
  • 1 EL geriebener Meerrettich
  • 2 EL Ketchup

Den Weisskohl fein schneiden, die Möhren grob raspeln und beides in eine Schüssel schichten und die einzelnen Schichten mit Salz bestreuen.Das ganze mindestens eine Stunde durchziehen lassen.

Währenddessen die Zwiebel fein würfeln und mit allen restlichen Zutaten zu einem Dressing verrühren, über das Gemüse geben und gründlich durchmischen.

Schupfnudelpfanne *Beitrag von Thekla

Diese leckere Pfanne ist ein schnörkelloses Gericht mit wenigen Zutaten und viel Gemüse. Sie ist schnell zubereitet und das perfekte Abendessen nach einem anstrengenden Tag.

Zutaten:

  • 500 g Schupfnudeln
  • 1 Messerspitze Butter
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Fleischtomate
  • 1 Becher Sahne
  • 300 g braune Champignons
  • Salz und Pfeffer

Die Champignons putzen, in Scheibchen schneiden und in einer beschichteten Pfanne schmoren, bis die ausgetretene Flüssigkeit verkocht ist. Währenddessen die Lauchstange putzen, in feine Ringe schneiden und die Tomate waschen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Die Butter zu den Pilzen geben, kurz durchschwenken, die Lauchringe und die Schupfnudeln dazu geben und anbraten. Mit der Sahne ablöschen, kurz einkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ganz zum Schluss die Tomatenwürfel unterheben.