Grillbrötchen * Beitrag von Lena

So, die letzten warmen Tage haben wir nochmal zum Grillen genutzt. Ich mache dazu gerne diese Brötchen. Sie sind total schnell gemacht,  schmecken viel besser als gekaufte und können einfach mitgegrillt werden. Ich gebe euch hier das einfache Rezept, aber es gibt unzählige Varianten – seid einfach keativ. Wir haben die Brötchen auch schon mit getrockneten Tomaten, Olivenstückchen,  Kräutern und Schinken gefüllt.

Die Brötchen schmecken warm vom Grill am allerbesten!

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • ca. 350 g Joghurt
  • 100 g Feta
  • 2 EL Schwarzkümmelsamen oder Sesamsamen

Mehl, Backpulver und Salz mit dem Joghurt verkneten. Den Feta zerkrümeln oder kleine Würfel schneiden und unter den Teig kneten. Daraus ungefähr 20 kleine Brötchen formen und diese mit Schwarzkümmel- oder Sesamsamen bestreuen. Anschliessend die Brötchen  vorsichtig goldbraun grillen.

Kokos-Törtchen * Beitrag von Thekla

Bianca & Sascha haben geheiratet und ein feine Party veranstaltet. Ich hatte die Ehre, für die Gäste Cupcakes zu backen. Zusammen mit meinen Co-Bäcker Jan wurden erstmal die Sorten ausgetüftelt und ein Zeitplan aufgestellt. Wir wollten was Fruchtiges, was Schokoladiges und was Cremiges anbieten und einigten uns deshalb auf Heidelbeer-Cupcakes (ganz ok, aber kein Renner gewesen), Schoko-Cupcakes (mmh, supersaftig und schokoladig, das Rezept folgt!) und diese genialen Kokos-Törtchen hier. Es war schnell klar, dass Jan die Muffins backen wird und ich für das „ChiChi“, also Creme und Deko, zuständig bin. Zum Glück war die Partydeko nicht in den Lieblingsfarben des Hochzeitspaares (orange und grün) und somit musste die Creme nicht quietschig eingefärbt werden, sondern ein zartes rosa und flieder war passend.

Das klassische Cupcake-Topping besteht ja nur aus Butter und Puderzucker. Das schmeckt zwar meiner Meinung nach nicht sonderlich gut, sorgt aber dafür, dass die Creme perfekt steht und fest wird. Ich habe da lieber etwas experimentiert, auch auf die Gefahr hin, dass die Creme etwas verläuft. Dafür hat es geschmeckt und die Gäste waren begeistert.

Zutaten für 12 Törtchen:

  • 170 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 kleine oder 1 1/2 große Eier
  • ca. 150 ml Milch
  • 15 Raffaellos
  • 25 g Puderzucker
  • 150 g Vanillepudding
  • nach Belieben rosa Lebensmittelfarbe

Den Backofen auf 180° C vorheizen. 100 g Butter mit den 100 g Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Nacheinander die beiden Eier unterrühren. Mehl mit dem Backpulver mischen und diese Mischung abwechselnd mit der Milch dazugeben, bis eine fluffige Masse entsteht.

Eine Muffinsform fetten oder mit Papierförmchen auskleiden. Die Mulden zu dreiviertel füllen und jeweils in die Mitte ein Raffaello drücken. Ca. 20 Minuten backen und dann abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit für das Topping die restliche Butter cremig aufschlagen und den Puderzucker dazu geben. Nach und nach den Pudding  und , falls gewünscht, die Lebensmittelfarbe dazugeben und aufschlagen. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und dekorative Türmchen auf die Muffins spritzen.Die restlichen drei Raffaellos vierteln und die Törtchen damit dekorieren.

English breakfast * Beitrag von Jenny

Immer nur Brötchen zum Frühstück ist laaangweilig. Und gerade wenn man am Abend vorher heftig gefeiert hat, braucht man etwas richtig Deftiges. Diese Frühstücksvariante eignet sich prima für euer nächstes ausgiebiges Sonntagsfrühstück und vor allem für einen Brunch. Es ist schnell gemacht und man braucht kein großer Koch zu sein . Einfach Würstchen, Speck und Eier nacheinander in der gleichen Pfanne braten. Wir lieben es! Und wenn man danach noch was Süßes möchte, dann empfehle ich euch Theklas Pancakes (aber mit neuem Öl, hihi).

Zutaten für vier:

  •  etwas Pflanzenöl
  • 1 Paket Nürnberger Rostbratwurst
  • 1 Paket Frühstücksbacon
  • 1 Dose Baked Beans
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 4 Eier
  • etwas Butter

Zubereitung:
Backofen auf 100-120 ℃ vorheizen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Würste darin 5-10 Min. braten, bis sie goldbraun sind. Aus der Pfanne nehmen und im Ofen warm stellen. Bacon in derselben Pfanne 4-5 Min. auf beiden Seiten knusprig braten. Aus der Pfanne nehmen und ebenfalls warm stellen. Baked Beans in einem Topf vorsichtig erwärmen, aber nicht kochen. In der Zwischenzeit die Toastscheiben goldbraun toasten und die Eier in etwas Öl in der Pfanne zu Spiegeleiern zubereiten. Fertige Toastscheiben mit Butter bestreichen. Würstchen, Baked Beans, Eier und Bacon auf Tellern anrichten und mit geröstetem Toast servieren. Fertig 😀

Schweineröllchen auf Spinatsauce * Beitrag von Thekla

Manchmal entstehen die besten Gerichte aus Experimenten mit den Zutaten, die man noch im Kühlschrank hat. Eigentlich wollte ich klassische Schnitzel mit Nudeln machen. Im Kühlschrank war  noch zuviel Spinat für meine grünen Smoothies und ein angebrochenes Glas Pesto. Heraus kamen diese feinen Röllchen. Ihr solltet darauf achten, dass die Schnitzel wirklich dünn sind, denn ansonsten werden sie innen nicht ganz gar. Ich denke, auch Reis als Beilage würde gut passen. Oder ihr esst sie einfach ohne Beilage, dann habt ihr ein Low Carb Gericht 🙂

Zutaten:

  • 300 g Babyspinat oder entsprechende Menge TK-Spinat
  • 400 g Möhren
  • 4 große, dünne Schweineschnitzel
  • 40 g Cashewkerne
  • 4 El Pesto
  • 150 ml Sahne oder Cremefine
  • 1 große Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 El Butter
  • 1 El Öl

Spinat waschen und putzen. Möhren schälen und der Länge nach in Viertel schneiden. Die Schnitzel kurz abspülen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Cashewkerne hacken. Jeweils 1 El Pesto auf die Schnitzel streichen und ein Viertel der Cashewstückchen und ein Viertel der Möhren darauf verteilen. Die Schnitzel zusammenrollen und mit Rouladennadeln oder Bindfaden fixieren. Die Röllchen im heißen Öl unter wenden etwa 15 Minuten braten.

Währenddessen die Zwiebel fein schneiden und in der Butter andünsten. Den Spinat zugeben und etwa 5 Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und zum Schluss mit der Sahne pürieren. Vorsichtig erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen. Röllchen mit der Spinatsauce anrichten.

Mediterranes Brot * Beitrag von Jenny

So, wie versprochen, hier ist meine neueste Brotkreation. Wer mich kennt, weiß, dass ich am liebsten schnelle Gerichte koche  und backe. Dieses Brot wird richtig fluffig, obwohl es nicht mal lange geht. Thekla war skeptisch, aber ein Stückchen Brot hat sie sofort überzeugt, dass dieses Rezept genial ist. Es passt prima zur Blitz-Gazpacho, aber auch zu Theklas Antipasti. Mir schmeckt das Brot am besten noch warm aus dem Ofen mit etwas Butter bestrichen.

Zutaten:

  •   500g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe bzw. 1 Würfel frische Hefe
  • 350ml Wasser
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Olivenöl
  • 4 eingelegte Pfefferronis
  • 4 Oliven

Zubereitung:
Mehl, Wasser, Salz und die Hefe zu einem Teig vermengen. Der Teig braucht nicht ruhen. Anschließend die Pfefferronis und die Oliven klein schneiden, mit dem Olivenöl gut vermischen. Die Pfefferronis-Oliven-Mischung in denTeig gut einarbeiten. Nun den Teig in eine gefettete Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen auf 200℃ eine Stunde backen. Fertig 🙂

Himbeer-Tiramisu *Beitrag von Thekla

Hmmm, ich bin ja ein Süßschnabel und liebe Tiramisu genauso sehr wie mein Schwesterchen. Jennys  klassische Tiramisu ist superlecker und schmeckt mir noch besser als meine, aber haut ja kalorientechnisch heftig rein. Deshalb experimentiere ich schon lange mit Magerquark, Joghurt & Co und versuche eine leckere und leichte Variante  zu entwickeln.

Meine neueste Entdeckung dafür heisst „Quarkfein“. Dieses Pulver gibt es schon seit ewigen Zeiten, aber ich habe ihm nie Beachtung geschenkt. Das erste Mal habe ich davon gelesen, als ich als Teenie das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ in die Hände bekommen habe.Eines der drogensüchtigen Mädchen hat sich fast ausschliesslich von Quarkfein ernährt.                                                                                                                                Jahre später bin ich dann zufällig auf dieses Pulver im Supermarkt gestossen und fand es aufgrund meiner Hintergrundinformationen irgendwie seltsam. Habe dann trotzdem mal eine Tüte gekauft und war richtig begeistert, wie gut es schmeckt.Nein, es ist keine Droge, nur eine Art Puddingpulver mit viel Zucker und ein bißchen Chemie drin.

Zutaten:

  • 100 ml heißer Espresso
  • 2 El Honig
  • 20 Löffelbiskuits
  • 500 g fettarmer Joghurt
  • 1 Tüte Quarkfein-Stracciatella – Geschmack
  • 250 g Magerquark
  • 3 Esslöffel Amaretto
  • 300 g tiefgekühlte Himbeeren
  • 2 Esslöffel Kakaopulver

Für die unterste Schicht den Espresso mit dem Honig verrühren.Eine Auflaufform mit den Löffelbiskuits auslegen und damit tränken. Darauf die Himbeeren verteilen. Das Quarkfein mit dem Joghurt, dem Quark und dem Amaretto verrühren. Diese Mischung gleichmässig auf die Himbeeren streichen und das ganze mit Hilfe eines Teesiebs gleichmässig mit dem Kakaopulver bestäuben. Die Tiramisu mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Blitz-Gazpacho

Puh, die nächsten heißen Tage sind wieder angekündigt, aber ich habe für euch ein tolles Rezept, um die Hitze gut zu überstehen.  Ich habe es Anfang Juli getestet, da war es bei uns so heiß, dass ich einfach nichts Warmes essen konnte. Und außerdem ist die Gazpacho wirklich sehr schnell zubereitet, dass ist , wenn man gestresst von der Arbeit kommt, sehr wichtig. Oder ihr nutzt die eingesparte Zeit und backt dazu Theklas Fetabrot. Ich esse dazu auch sehr gerne einfaches Baguette oder mein mediterranes Brot. Das Rezept dafür verrate ich euch demnächst.

Zutaten:

  • 500 g Tomaten
  • 1 Gurke
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Essig
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eiswürfel
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:
Die Tomaten und  die Gurke würfeln.Beides im Mixer mit Olivenöl, Essig, Knoblauch und  Eiswürfeln pürieren. Mit Salz & Pfeffer würzen.
Fertig 😀

Amaretto-Käsekuchen

Wer unsere Rezepte aufmerksam verfolgt, wird feststellen, dass die kühnen Schwestern Amaretto lieben. Man braucht ihn für Tiramisu und kann generell Kekse aller Art damit tränken.Natürlich eignet er sich auch für leckere Cocktails, Dessertcremes, Kuchenfüllungen…man sollte also immer eine Flasche im Haus haben :-).Diesmal habe ich ihn für einen Käsekuchen genutzt und das ganze auch noch mit Amarettinis getoppt. Es ist ein mächtiges Törtchen, aber ja auch winzig klein und man kann ja auch nicht immer Kalorien zählen :-D. Ich habe eine Springform mit einem Durchmesser von 18 cm genommen und so ergeben sich 8 Stückchen. Und die waren sooo lecker und ganz schnell weg.

Zutaten:

  • 80 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 50 g brauner Zucker
  • Salz
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 25 g Amarettini
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 250 g Doppelrah,-Frischkäse
  • 250 g Mascarpone
  • 3 EL Amaretto
  • 1/2 Vanille-Puddingpulver zum Kochen
  • 2 EL Mandelblättchen

Die Springform einfetten.Mehl, braunen Zucker, 1 Prise Salz und die gemahlenen Mandeln mischen. Mit 50 g Butter in Flöckchen rasch zu einem Mürbeteig verkneten. In der Form zu einem flachen Boden drücken und mindestens eine halbe Stunde kalt stellen. In der Zwischenzeit 15 Amarettinis zerbröckeln. 25 g Butter schmelzen und kurz abkühlen lassen. 2 Eier trennen und die Eiweiß in einer Schüssel kühl stellen. Den Ofen auf 175 C° vorheizen. Für die Käsemasse 1 Ei, die zwei Eigelb und 50 g Zucker schaumig schlagen. Die flüssige Butter, Frischkäse, Mascarpone, Amaretto , das Puddingpulver  und zum Schluss die zerbröckelten Amarettinis unterheben.Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und 10 Minuten blind backen (ich lege dabei immer ein rundes Backpapier und getrocknete Erbsen auf den Teig, damit er schön flach bleibt), dann herausnehmen. Dann die Käsemasse darauf verstreichen und auf der untersten Schiene ca. 40 Minuteb weiterbacken.

Währenddessen die Eiweiße mit 1 Prise Salz und 100 g Zucker sehr steif schlagen. Der Zucker muss sich vollständig auflösen, aber der Eischnee noch glänzen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, vorsichtig den Eischnee darauf verstreichen und dabei einen kleinen Rand lassen. Mit den restlichen Amaretini und den Mandelblättchen bestreuen und bei unveränderter Temperatur auf mittlerer Schiene etwa 15 bis 20 Minuten weiterbacken.