Flusspiratenschiff * Beitrag von Thekla

Zum Jahreswechsel gibt es für euch eine Bau-und Backanleitung für ein fettes Piratenschiff (die Idee dafür stammt aus  Annik Weckers Buch „Geburtstagskuchen„) ! Dieses hier hat Björn, einer unserer Flusspiraten, vor einiger Zeit zum Geburtstag bekommen. Es ist garnicht so schwer in der Herstellung und macht richtig was her.

Jenny und ich bedanken uns bei Euch für das Folgen unseres Blogs. Wir versprechen euch für 2017 einige Neuerungen in Form eines neuen Layouts und einer besseren Seite. Wir werden versuchen, die Qualität unserer Fotos zu verbessern und weiterhin für euch neue Rezepte ausprobieren, kreieren und entdecken.

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 5 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 120 ml Milch
  • Butter für die Form

für die Dekoration:

  • 6 Waffelkekse
  • reichlich Vollmilch- Kuchenglasur
  • 2 Kitkat Viererriegel
  • 8 bis 10 Mikado-Sticks
  • 6 gleichfarbige Smarties
  • 8 Lakritzröllchen
  • 8 Zahnstocher
  • mehrere Gummibärchen
  • Papier, Stifte, 2 Lange Holzspieße

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Eine Kastenform einfetten. Für den Rührteig Butter, Zucker und Vanille schaumig aufschlagen und nacheinander die Eier hinzufügen. Das gesiebte Mehl mit Salz und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig rühren. Den Teig in die Kastenform füllen, glattstreichen und auf mittlerer Schiene etwa 1 Stunde backen.

Den abgekühlten Kuchen auf eine Platte stellen und oben begradigen. Die Waffelkekse am hinteren Ende bündig auflegen. Die Kuchenglasur schmelzen und Kuchen und Kekse gleichmässig damit überziehen. Die Smarties als Fenster aufkleben. Aus den einzelnen Kitkat-Riegeln eine Reling und eine Kanone basteln und mit der Glasur befestigen. Die Mikadostangen als Ruder seitlich schräg in den Kuchen stecken. Die Gummibärchen als Piraten aufs Schiff stellen. Wenn die Glasur getrocknet ist, die Lakritzröllchen mit Zahnstochern an der Seite befestigen. Aus dem Papier Segel basteln, nach Wunsch beschriften und mit Hilfe der Holzspieße die Segel hissen. Gute Fahrt!

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Saure-Sahne-Kringel * Beitrag von Thekla

Die Plätzchendose ist schon wieder leer! Ich backe gerade dafür Mürbeteigplätzchen, ganz klassisch. Das Rezept dafür ist 08/15, dafür findet ihr im Netz 1000 Rezepte. Aber ein anderes, ganz besonderes Rezept möchte ich euch ans Herz legen. Die Saure-Sahne-Kringel habe ich schon vor 20 Jahren mit meiner Freundin Pia immer wieder gebacken. Sie sind so simpel zubereitet und schmecken fantastisch. Die Süße kommt ausschließlich vom aufgestreuten Hagelzucker und die Plätzchen schmecken gleichzeitig säuerlich-frisch und süßlich-cremig. Am besten frisch aus dem Ofen, nur gerade eben abgekühlt, genießen! Unsere Ladung hat immerhin eine Woche gehalten und schmeckte auch dann noch sehr gut.

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 100 g kalte Butter
  • 150 g saure Sahne oder Schmand
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • Hagelzucker

Mehl, Butter, saure Sahne oder Schmand und das Salz mit der Hand rasch zu einem Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt mind. 30 Minuten im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.Den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen und kleine Kreise/Blumen/Sterne ausstechen. Das Eigelb mit etwas Wasser glatt rühren, auf die Plätzchen streichen und diese mit Hagelzucker bestreuen. Die Kringel ca. 10 bis 12 Minuten backen, sie sollen sehr hell bleiben. Dann sofort vom Blech lösen und abkühlen lassen.

Schoko-Birnen-Kuchen * Beitrag von Thekla

Auf einer Wanderung durch die Baumberge lachten mich ein paar Obstbäume am Strassenrand an und schwupps war der Rucksack pickepacke voll gepackt. Nachdem wir dann auch noch die Möglichkeit bekamen, einen Apfel- und einen Birnenbaum abzuernten, ist der Keller gut gefüllt mit dem leckersten Obst. Seitdem backe ich fleissig, koche Marmelade, Kompott und Chutneys. Ich habe diesen Kuchen hier auch mit Äpfeln gebacken, aber die Kombination Apfel mit Schokolade passt meiner Meinung nach nicht gut.

Zutaten:

  • 600 g Birnen, geputzt gewogen
  • Saft einer Zitrone
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 150 g Butter
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1/2 TL Vanille
  • 15 g Kakaopulver
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100 ml Milch
  • 50 ml Amaretto

Den Backofen auf 175 °C vorheizen.Die Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und die Birnen in Spalten schneiden. Agavendicksaft mit dem Zitronensaft mischen und  die Birnen damit marinieren.  Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die weiche Butter mit Zucker und der Vanille schaumig schlagen, die Eier einzeln dazu geben und jeweils gründlich unterrühren. Dann ´vorsichtig die flüssige Schokolade und anschliessend Mehl mit Backpulver unterheben. Zum Schluss Milch und Amaretto locker unterheben.

Den Teig in eine gefettete Springform füllen, glatt streichen und mit den Birnenspalten belegen. Im heissen Ofen etwa 50 Minuten backen.

 

kalter Hund *Beitrag von Jenny

Schon seit längerem wollte ich einen „kalten Hund“ zubereiten, da ich die Kombi aus Butterkeksen und Schokolade sehr spannend finde. Ich bin dann auf dieses Rezept gestossen und es hat mich vor allem  begeistert, weil der Kuchen nicht klassisch eckig, sondern rund ist. Ich musste es unbedingt ausprobieren und es hat mich überzeugt. Es schmeckt wirklich richtig lecker und ist der Hit für jeden Schoko-Liebhaber 😀

Zutaten:

  • 175g Zartbitterkuvertüre
  • 425g Vollmilchkuvertüre
  • 150g Kokosfett
  • 200g Sahne
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Butterkekse
  • ca 75g weiße Schokolade

Zubereitung:

Die gesamte Kuvertüre grob hacken. Das Kokosfett in kleine Würfel schneiden.  Die Sahne in einem Topf erhitzen. Die Kuvertüre und das Kokosfett darin unter Rühren schmelzen und den Vanillezucker dazugeben.
Eine mit Backpapier ausgelegte Springform mit einer Schicht Schokocreme bestreichen. Einige Kekse bei Bedarf zurecht brechen und als eine Schicht auf die Schokocreme verteilen. Schokocreme und Kekse weiter so einschichten bis beides aufgebraucht ist und dabei mit Schokocreme enden. Kuchen ca. 5 Std kühlen.
Kuchen aus der Form lösen und Backpapier entfernen. Die weiße Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen. Den Kuchen mit der weißen Schokolade bespritzen. Fertig 😀

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Kaffeecookies *Beitrag von Thekla

Eigentlich fing heute alles ganz harmlos an. Nachdem ich mit meinen geliebten Schokomakronen letzte Woche die Plätzchensaison eingeläutet habe, standen heute Kekse und Rouladen nach meinem samstäglichen Markteinkauf auf dem Programm. Mit dem „mach bitte was mit Kaffee“ der lieben Bianca  im Ohr machte ich mich also an die Cookies, währenddessen das Sonntagsessen vor sich hinschmurgelte. Und da hatte mich der Küchenflow schon in seinen Fängen. Kennt ihr das? Wenn ihr vor lauter Schnippeln und Rühren einfach die Zeit vergesst? Ich machte mich also auch gleich an den Rotkohl für morgen (Fantastisch! Das Rezept folgt) und nachdem die Vanillecookies mit dem Schokolinsen super schmecken, kam die Kaffeevariante dran. Auch diese wurde von Jan für sehr gut befunden, deshalb gibt es hier das Rezept ,nicht nur für Bianca.  Zum Schluss habe ich dann noch das superleckere Pesto gemixt (es gibt endlich wieder frischen Grümkohl!), bin erschöpft auf die Couch gefallen und überlasse Jan das Nudeln kochen.

Zutaten: (für ca. 30 Stück)

  • 200 g weiche Butter
  • 120 g Muscovadozucker (alternativ braunen Zucker nehmen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • 100 g Vollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL lösliches Kaffee- oder Espressopulver (oder mehr, denn so ist es recht dezent)
  • 1 EL Milch
  • evtl. noch Schokosternchen, Streusel o.ä.

Den Ofen auf 175 °C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und dem Salz cremig rühren und das Ei unterschlagen. Beide Mehlsorten, Backpulver, Kaffeepulver und Milch dazurühren. Mit zwei Teelöffeln auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech kleine, walnussgrosse Häufchen setzen. Zwischen diesen unbedingt viel Platz lassen, die Cookies fliessen auseinander. Falls gewünscht, die Schokosterne aufstreuen, dabei die Cookies aber nicht flach drücken. Ich habe sie auf insgesamt 3 Bleche verteilt. Die Kaffeecookies in den heißen Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen, bis die Rändern goldgelb sind. Die Cookies sehr vorsichtig mit Hilfe des Backpapiers auf ein Kuchengitter ziehen und komplett auskühlen lassen.

Kaffeekuchen *Beitrag von Thekla

Ich habe mal vor ewigen Zeiten einen Ernährungskurs von der Krankenkasse gemacht und da habe ich etliche leckere Rezepte bekommen. Warum dieser Kuchen dabei war, weiss ich eigentlich nicht, denn er ist nicht auffällig gesund. Dafür aber richtig lecker. Ich backe das Rezept entweder mit Mokka- oder Zartbitterschokolade(dann ist es allerdings kein Kaffeekuchen mehr 🙂 ), es schmeckt beides fantastisch.

Zutaten:

  • 120 g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 2TL Rum
  • 120 g Butter plus ein bisschen zum einfetten
  • 1 Tafel Schokolade
  • 2 TL Backpulver
  • 90 g Mehl (Vollkorn geht auch)

Den Backofen auf 180 ° C vorheizen.Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Die Eiweiss zu festem Schnee schlagen. Schokolade im Wasserbad mit der Butter schmelzen und vorsichtig zu der Eierschaum-Zucker-Masse geben. Mehl und Backpulver darüber sieben und mit dem Rum unterrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unter die Teigmasse heben.Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und ca. 35 Minuten backen.

 

Lachsrolle mit Spinat und Kräuterfrischkäse * Beitrag von Jenny

Diese Rollen lassen sich gut vorbereiten und passen ideal für Buffet, kalte Platten oder als Vorspeise. Sie sind sehr leicht und einfach zu machen.

Zutaten:
– 450g Tiefkühlspinat
– 2 Eier
– 400g geriebener Käse
– 400g Kräuterfrischkäse
– 400g geräucherter Lachs

Zubereitung:
Den Spinat auftauen lassen und mit den Eiern verquirlen lassen.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Mit dem Käse bestreuen. Im Backofen bei 150ºC ca 20 Min. backen, bis der Käse braun ist. Komplett auskühlen lassen.
Omelett-Platte mit dem Kräuterfrischkäse bestreichen und mit dem Lachs belegen. Zu einer festen Rolle aufrollen und mit Frischhaltefolie fest einpacken und im Kühlschrank über Nacht auskühlen lassen.
Am nächsten Morgen in Stücke schneiden und servieren. Fertig 😀

Apfeltarte mit Mandelcreme * Beitrag von Thekla

 Ja, diese Tarte ist recht aufwändig in der Herstellung. Und, ja, die Zutaten, vor allem die Mandeln, sind recht teuer. Und außerdem hat sie sicherlich sehr viele Kalorien. Aber sobald ihr euch das erste Stückchen in den Mund schiebt, ist euch das alles egal. Denn die Apfeltarte ist einfach nur lecker. Richtig lecker! Deshalb habe ich sie auch schon ganz oft gebacken. Diesmal hatte ich Glück, dass im Schrebergarten Massen von Kochäpfeln reif waren, denn bessere Äpfel bekommt man kaum dafür.
Zutaten für den Mürbeteig:
  • 250 g     Mehl
  • 100 g     Butter
  • 60 g        Zucker, fein
  • 1/4 Tl gemahlene Vanilleschote
  • 1             Ei
  • 1 Prise  Salz
Für die Creme:
  • 50 g        Butter
  • 50 g        Zucker
  • 1/4 Tl gemahlene Vanilleschote
  • 1    Ei
  • 50 gml   Sahne
  • 100 g     geriebene Mandeln

Für den Belag:

  • 800g bis 1000 g Äpfel
  • 1 El         Zucker
  • 1 TL        gemahlener Zimt
  • etwas Zitronensaft

 

Für den Guss:
  • 100 g     grob gehackte Mandeln
  • 100 g     Honig
  • 100 ml   Schlagsahne
Zubereitung
Für den Teig:
Mehl in eine Schüssel sieben. Butter, Zucker, Vanille, Salz und Ei dazugeben und mit den Händen rasch zu einem Mürbteig verarbeiten.
Den Teig, er muss nicht gekühlt werden, in eine gefetteten Tarteform mi den Händen hineindrücken und formen und anschliessend mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in Spalten oder, besser noch in feine Scheiben, schneiden und mit Zitronensaft beträufeln .
Für die Creme:
Butter mit Zucker , Vanille , Ei , Sahne und den  geriebenen Mandeln mit dem Pürierstab  zu einer geschmeidigen Creme aufschlagen.
Diese Creme gleichmäßig auf den Mürbteig streichen. Darauf die Äpfel verteilen und mit Zimt und Zucker gleichmässig bestreuen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten bei 180 Grad backen.
In der Zwischenzeit den Honig mit der ungeschlagenen Sahne aufkochen und unter ständigem Rühren mehrere Minuten einkochen lassen.Vom Herd nehmen und die grob gehackten Mandeln untermengen.
Nach diesen 45 Minuten Backzeit die Honig-Mandel-Masse darüber verteilen und den Kuchen in weiteren 15 Minuten fertig backen.
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Amarena-Gugelhupf * Beitrag von Jenny

Wir kühnen Schwestern lieben Amarenakirschen, die sind zwar ziemlich teuer, aber dafür auch super lecker.  Da ich letztes Jahr eine Gugelhupf- Form geschenkt bekommen haben, die ich bisher noch nie getestet habe, wollte ich es mit diesem genialen Rezept endlich ändern. Dieser Gugelhupf ist richtig lecker und lässt sich auch sehr einfach zubereiten.

Zutaten:

  • 225g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 100g Amarenakirschen
  • 400g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 75g Schokostreusel
  • 6 EL Milch
  • etwas Schokolade
  • bunte oder goldene Streusel

Zubereitung:
Die Amarenakirschen halbieren und den Backofen auf 175ºC Umluft vorheizen.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Die Eier einzelnen unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch langsam unter die Schaummasse rühren. Die Schokostreusel und die Amarenakirschen unterheben und das ganze in eine eingefettete Gugelhupf-Form füllen und glatt streichen.
Den Gugelhupf im Ofen etwa 50 Min. backen. Aus dem Ofen nehmen und ca 10 Min. in der Form auskühlen lassen und dann aus der Form lösen.  Jetzt komplett auskühlen lassen.
Die Schokolade schmelzen und vorsichtig über den Kuchen geben und mit Streuseln dekorieren. Fertig 😀