Frankfurter Kranz *Beitrag von Thekla

Papa hatte Geburtstag und durfte sich einen Kuchen wünschen. Es gab schon mal die Tomtorte für ihn und auch Mohn-Muffins, nun aber sollte es ein Frankfurter Kranz sein. Ich habe den Biskuit , die Buttercreme und den Mandelkrokant( selbst gemacht schmeckt er soviel besser als fertig gekauft) Zuhause vorbereitet und den Kuchen dann bei Jenny zusammengebaut. Es hat so viel Spaß gemacht, dass wir Schwestern endlich mal gemeinsam für den Blog werkeln konnten und so haben wir spontan eine Krokant-Session auf Jennys und Tonis Balkon veranstaltet. Es ist nicht so einfach, den Krokant gleichmässig auf dem Kuchen zu verteilen. Und es hat nicht nur Spaß gemacht, sondern zum Glück hat der Kuchen Papa auch richtig gut geschmeckt und die ganze Familie hat ihn schnell verputzt.

Zutaten:

Teig:

  • 4 Eier
  • 4 EL kaltes Wasser
  • 150 g Zucker
  • 75 g Speisestärke
  • 125 g Mehl
  • 1 Tütchen Backpulver
  • Butter und Mehl für die Form

Creme:

  • 500 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 250 g Butter
  • 50 g Zucker

außerdem:

  • 1 Tasse Krokant, entweder aus gehackten Mandeln und Zucker selbst gemacht oder fertig gekauft
  • 1 Glas Johannisbeergelee

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Für den Teig die vier Eier trennen und die Eiweiße mit dem Wasser schaumig aufschlagen. Dann Zucker und die Eigelbe dazu rühren. Mehl, Stärke und Backpulver sieben und löffelweise unterrühren. Eine Frankfurter Kranzform, oder, falls ihr sowas nicht habt, eine Guglhupfform, fetten und einmehlen und den Teig einfüllen.Etwa 25 Minuten backen und dann in der Form abkühlen lassen.

Für die Creme aus Milch, Zucker und Puddingpulver einen Pudding kochen , auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet. Die Butter schaumig rühren , den Pudding löffelweise unterrühren und die Creme kaltstellen.

Den Kuchen stürzen und horizontal mehrmals durchschneiden. Die Schichten abwechselnd mit Gelee und Buttercreme bestreichen und wieder zusammensetzen. Eine kleine Menge Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und den Rest auf dem Kuchen verstreichen.Den Kuchen gleichmässig mit dem Krokant bestreuen und zum Schluss kleine Buttercremetuffs oben drauf setzen.

 

Zucchini-Fladenbrot * Beitrag von Thekla

Dieses Brot ist toll für Gäste, als Beilage zum Grillen oder auch , wie bei uns, mit einem Salat dazu ein wunderbares Abendbrot. Mir gefällt die Mischung aus Zucchini und  Ziegenkäse mit dem Nusscrunch sehr gut, es ist einfach stimmig. Ich habe beim Ziegenkäse 1 Rolle plus Frischkäse mit Ziegenkäse gewählt. Frischer Thymian ist für das Rezept perfekt, aber getrockneter geht auch.

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 50 g Vollkornmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 2 Zucchini
  • 300 g Ziegenkäse
  • 50 g Parmesan
  • Thymian, Salz, Pfeffer

Das Mehl mit der Hefe und einem Teelöffel Salz verrühren. Mit ca. 150 ml lauwarmen Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten und diesem an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen.

Den Ziegenkäse mit den Blättchen von etwa 10 Thymianstielen und den gehackten Nüssen verrühren. Die Zucchinis in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Den Ofen auf 250 °C vorheizen. Den Teig in etwas Mehl wenden und mit den Händen auf einem mit Backpapier belegten Blech zu einem Rechteck in der Größe von etwa 30 x 35 cm formen. Die Ziegenkäsemischng gleichmässig darauf streichen, dann mit den Zucchinistreifen belegen. Das Fladenbrot salzen, pfeffern und mit dem Parmesan bestreuen.Auf der mittleren Schiene 15 bis 18 Minuten goldbraun backen.

 

orientalische Focaccia *Beitrag von Thekla

Eines meiner liebsten Kochbücher ist „Persiana“ von Sabrina Ghayour. Es enthält einfache Gerichte wie Hoummus und Zaziki, aber auch tolle aufwändige orientalische Rezepte. Dieses Brot habe ich schon oft gebacken und an persischen Abenden und auch zum Grillen serviert. Ich habe es etwas abgewandelt, weil mir das Original zu viel Ollivenöl enthielt.

Focaccia allgemein ist unfassbar leckeres Brot (wie z.B das Rezept mit Topinambur beweist) , ist einfach zubereitet und wenn man es einmal selbst gemacht hat, will man nie wieder dieses trockene,, geschmacklose und zähe Fertig-Fladenbrot essen. Außerdem kann man es prima am Vormittag oder sogar am Abend vorher zubereiten, dann etwas länger gehen lassen und muss es  nur einfach rechtzeitig in den Ofen schieben.

Zutaten:

  • 200 g saure Sahne
  • 1  bis 2 Tl Salz
  • 1 Tl Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 800 g Weizenmehl
  • 1 El Kreuzkümmel
  • 1 El getrocknete Minze
  • 1 Tl Pul Biber (oder Chiliflocken)
  • 100 ml Olivenöl
  • zum Bestreuen: Sumach, getrockneter Thymian, grobes Meersalz und Kreuzkümmelsamen

Die saure Sahne mit 200 ml lauwarmen Wasser in einer großen Schüssel verrühren. Salz, Zucker und Hefe untertühren. Dann Kreuzkümmel, Minze, Pul Biber und Mehl zufügen und gründlichi kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen eine Viertelstunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Eine große, eckige und flache Auflaufform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingleiten lassen und mit den fingern auf Größe der Form auseinanderziehen.Mit einem Holzlöffelstiel oder den Fingern gleichmässig verteilt Löcher in den Teig bohren (aber nicht komplett durchbohren).Dann den Teig zugedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Focaccia mit dem Olivenöl einpinseln und mit reichlich Meersalz, Sumach, Thymian und Kreuzkümmel bestreuen. 25 bis 30 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist.

Curry-Dattel-Dip *Beitrag von Jenny

Dieser Dip geht immer und überall, weil er einfach so lecker ist. Anscheinend kursiert das Rezept gerade überall, denn ich habe es von Jans Mama und von einer Arbeitskollegin bekommen und ich will es euch nicht vorenthalten. Er ist schnell zubereitet , schmeckt als Brotaufstrich und zu Gemüse. Die Menge ist zwar reichlich, aber er hält sich im Kühlschrank ein paar Tage ( falls er nicht sowieso vorher aufgefuttert wurde :-))

Zutaten:

  • 150 g entsteinte Datteln
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 300 g Frischkäse
  • 200 g Schmand
  • 50 g Sahne
  • 2 TL Currypulver
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Cayennepfeffer

Datteln und Knoblauchzehe grob schneiden und mit dem Frischkäse, dem Schmand , der Sahne und den Gewürzen in den Standmixer geben. Mixen, bis eine gleichmässige Creme entstanden ist und eventuell nochmal abschmecken.

Schokokuss-Pinguine *Beitrag von Thekla

Jan feiert Geburtstag und da dürfen Pinguine nicht fehlen! Es gab herzhafte mit Oliven und Käse (Rezept und Foto folgen) und diese süßen Gesellen. Sie sind etwas aufwändiger in der Herstellung, aber mir hat es richtig viel Spaß gemacht und ich war stolz, als die Bande fertig war. Falls ihr keine orangefarbene Lebensmittelfarbe habt, könnt ihr auch gelb und rot mischen. Und für die Augen kann man auch fertige Zuckeraugen nehmen oder anstatt der schwarzen Farbe blau oder grün.Und am Besten legt ihr die Pinguine zum Trocknen hin, damit nichts verrutscht. Ich habe übrigens alles freihand mit einem kleinen Messer geschnitten, denn die Pinguine müssen nicht perfekt gleich aussehen, das finde ich charmanter. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen .

Zutaten:

  • 12 Schokoküsse
  • 1 Paket (200 g) weißer Fondant
  • Lebensmittelfarbe (Paste) in orange
  • schwarzer Lebensmittelstift
  • Lebensmittelkleber

Knapp die Hälfte des Fondants orange einfärben. Den weißen Fondant dünn ausrollen und zwölf Latze ausschneiden und bündig ans untere Ende der Schokoküsse kleben. Aus den Fondantresten Augen formen, einen schwarzen Punkt für die Pupille aufmalen und festkleben. Aus dem orangen Fondant kleine Füßchen ausschneiden, mit dem Messerrücken einkerben und unter die Waffel kleben. Aus den Resten kleine Schnäbelchen formen und auch festkleben. Trocknen lassen und schon sind die Pinguine einsatzbereit.

Maracuja Dream *Beitrag von Jenny

Dieser Likör ist sooo lecker. Er schmeckt wie das Split bzw Solero Eis. Ich habe ihn schon auf mehreren Partys mitgebracht und die Gäste waren begeistert. Der Likör ist auch unter dem Namen Tussilikör bekannt, aber auf Theklas Silvesterparty haben vor allem die Jungs sich ein Likörchen nach dem anderen eingeschenkt. Der Maracuja Dream ist schnell zubereitet und in einer hübschen Flasche ein tolles Mitbringsel. Ich wünsche euch viel Spaß beim Zubereiten und vor allem beim Probieren!
Zutaten:
  •  100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 500ml Maracujasaft
  • 250g Pfirsich-Maracuja-Joghurt
  • 255ml Wodka
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Mixer geben und solange mischen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Am besten im Kühlschrank kalt stellen und vor dem Servieren gut durch schütteln. Es ergibt 1 Liter. Fertig 😀

Möhren-Kartoffel-Suppe mit Orange *Beitrag von Thekla

Diese Suppe ist nicht nur sehr lecker, sondern sieht auch wunderschön aus. Wir haben sie als leichtes Abendessen gegessen , aber sie eignet sich auch sehr gut als feine Vorspeise.

Zutaten:

  • 500 g Möhren
  • 2 bis 3 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • etwas Öl
  • ca. 3/4 bis 1 Liter Gemüsebrühe
  • Currypulver, Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 ml Sahne
  • Saft von einer Orange
  • 1 El Agavendicksaft
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Becher Schmand

Zubereitung:

Möhren,  Kartoffeln und Zwiebel schälen und würfeln. Zwiebel im Öl anbraten, Möhren und Kartoffeln hinzufügen und alles andünsten. Mit Gemüsebrühe auffüllen und garen. Orangensaft und Sahne zufügen, fein pürieren und mit den Gewürzen und denm Agavendicksaft abschmecken.  Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Die Suppe in Schüsseln füllen, einen Klecks Schmand draufgeben und Frühlingszwiebelringe drüber streuen.

Nougatcreme mit Pistazien *Beitrag von Jenny

Dieses Dessert habe ich zu Weihnachten zubereitet, als meine und Tonis Eltern uns zum Festessen besucht haben. Wir waren alle begeistert und dabei ist es wirklicheinfach und schnell gemacht. Außerdem lässt es sich super vorbereiten.
Das perfekte Dessert für ein festliches Menü!
 
Zutaten für 4 Gläser (à 250 ml)
 
 
  • 200g Nougat
  • 7 EL Milch
  • 50g Pistazie
  • 350g Sahne
  • 4x Konfekt zur Deko

 

Zubereitung:
Nougat würfeln. Die Milch in einen Topf geben und erwärmen. In der warmen Milch den Nougat unter rühren schmelzen. Die Nougatmilch nach dem schmelzen in eine Schüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen. Die Pistazien schälen und klein hacken. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Nougatmilch heben. Ca. 30g Pistazien unter die Nougatcreme rühren. Die Creme in die Gläser füllen und mit den restlichen Pistazien bestreuen. Mindestens 2 Std im Kühlschrank kalt stellen. Vor dem Servieren mit dem Konfekt dekorieren.

Kirschstreuselkuchen *Beitrag von Thekla

Wenn wir zu der Familie unseres Patenkindes fahren, wird es immer ein schöner Nachmittag. Und mit einem leckeren Kuchen ist es doppelt gemütlich. Diesmal mit einer Mischung aus Hefeteig, leckerem Pudding, fruchtigen Kirschen und knackigen Streuseln, besser geht es kaum.  Der Kuchen ist zwar etwas aufwändiger, aber er lässt sich gut einen Tag vorher zubereiten und ist jede Minute wert.

Zutaten:

  • 550 g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 300 ml Milch
  • 1 Ei
  • 150 g Zucker
  • 250 g Butter
  • Salz
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 Glas Kirschen oder Schattenmorellen

200 g Mehl in eine Schüssel geben und eine Kuhle formen. In dieser 50 ml lauwarme Milch mit der zerbröckelten Hefe und 50 g Zucker verrühren und das ganze kurz gehen lassen, bis die Hefe Blasen wirft. Dann 50 g Butter schmelzen und diese mit dem Ei und einer Prise Salz zum Vorteig geben, alles kräftig durchkneten und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen.

Von den restlichen 250 ml der Milch einige Esslöffel abnehmen und mit der Hälfte des Puddingpulvers verrühren. In die übrige Milch das in Würfel geschnittene Marzipan geben und unter Rühren aufkochen, bis es sich aufgelöst hat. Anschließend das Puddingpulver unterrühren, etwa 1 Minute kochen und alles abkühlen lassen.

Die Kirschen abtropfen lassen und 250 ml vom Saft abmessen. Ein paar Esslöffel Saft davon mit dem restlichen Puddingpulver glatt rühren. Den Kirschsaft aufkochen, das Puddingpulver hinzufügen und kurz aufkochen. Dann die Kirschen unterrühren.

Für die Streusel die restlichen 350 g Mehl mit den restlichen 100 g Zucker, 1/4 Teelöffel Salz und der restlichen Butter (gekkühlt und in Würfel geschnitten) rasch zu krümeligen Streuseln verkneten.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche auf die Größe einer Springform ausrollen und in diese hineinlegen. Dann mehrmals mit einer Gabel einstechen. Erst den Marzipanpudding darauf verteilen und anschließend die Kirschmasse. Zum Schluß die Streusel über den Kuchen verteilen. Den Kuchen dann etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.