Zitronentorte

Heute berichte ich euch von meiner immerhin schon dritten Motivtorte. Die erste war ein großes Flugzeug für Jan und die zweite die Tomtorte für Papa. Nun hatte mein Patenkind Hedda Geburtstag und der Wunsch war eine Torte „in türkis mit Vögelchen drauf, die nach Zitrone schmeckt“.Na, das kann doch eigentlich nicht so schwer sein. Ein Rezept für den Kuchen hatte ich schnell und auch ein Entwurf für die Deko aus Fondant ging mir recht schnell von der Hand. Also brauchte ich nun nur noch eine Idee, welche Creme ich zwischen Kuchen und Fondant streichen kann. Eine Buttercreme fand ich für einen luftigen Zitronenkuchen ungeeignet und eine Ganache aus Schokolade vom Geschmack her nicht passend. Nachdem ich mir zwei Nächte den Kopf zerbrochen habe, fragte ich Ella von Frau Paulus Tortendrang um Rat. Sie hatte die geniale Idee, einfach eine Ganache aus weißer Schokolade zu machen und diese mit Zitronenabrieb zu aromatisieren. Ella, an dieser Stelle nochmals Dank für diese simple und doch so geniale Variante.

Die Zitronentorte war der Hit auf der Geburtstagsfeier und schmeckte allen wirklich gut. Zum Schluss fragte Hedda zweimal nach, ob die Torte jetzt wirklich ihr gehört und nachdem ich das bejaht hatte, nahm sie eines der Vögelchen und biss ihm voller Freude das Hinterteil ab.

Wenn ihr diese Torte nachbacken wollt, könnt ihr entweder nur den Zitronenkuchen mit der Ganache machen und diese dann eventuell noch mit Streuseln oder so dekorieren. Oder ihr deckt sie auch mit Fondant ein und gestaltet sie euch , wie ihr mögt. Dazu findet ihr viele tolle Tipps auf Ellas Seite und auch bei Marian.

Bedenkt beim Backen, dass ihr die Ganache schon am Vortag zubereitet und falls ihr Figuren aus Modellierfondant oder Blütenpaste formt, müsst ihr einige Tage zum Trocknen einrechnen. So, nun aber viel Spaß!

Zutaten:

  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 unbehandelte Zitronen
  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 400 g weiße Schokolade
  • 200 ml Sahne
  • nach Belieben: Fondant, Blütenpaste, Pastenfarbe, essbarer Glitter usw.

Für die Ganache die Sahne in einem Topf aufkochen, diesen dann vom Herd nehmen und die weiße Schokolade,die in Stückchen gebrochen wurde, und die abgeriebene Schale einer Zitrone dazugeben. Ein paar Minuten warten, dann vorsichtig mit dem Schneebesen rühren, bis eine gleichmässige Masse entsteht. Diese abkühlen lassen und dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Für den Kuchen am nächsten Tag den Ofen auf 175 °C vorheizen.Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die weiche Butter, den Saft von zwei Zitronen und den Abrieb von einer Zitrone unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver hinzufügen und alles zu einem fluffigen Teig verrühren. In eine gefettete Springform füllen und ca. 60 Minuten backen.

Währenddessen die Ganache aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur bekommt.

Den Kuchen etwas abkühlen lassen, denn die Springform entfernen und den Kuchen einmal waagerecht durchschneiden. Die untere Hälfte mit etwas Ganache bestreichen und die obere Hälfte wieder aufsetzen. Mit der restlichen Ganache den Kuchen einstreichen. Dann entweder verzieren oder mit Fondant eindecken und dann weiter verzieren.

indische Linsensuppe *Beitrag von Jenny

Momentan esse ich abends möglichst wenig Kohlenhydrate und bin immer auf der Suche nach passenden Rezepten. Und da es nach der Arbeit ja immer schnell gehen muss, empfahl Thekla mir das Buch  Expresskochen Low-Carb von GU. Da sind wirklich tolle Rezepte drin und diese Linsensuppe hat mir besonders gut gefallen. Sie ist eine exotische Alternative zur klassischen Linsensuppe und auch wer davon kein Fan ist, sollte die Suppe hier mal versuchen.

Zutaten:

  • 350g Hähnchenbrustfilet
  • 1 große Stange Lauch
  • 3-4 Möhren
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • etwas Öl
  • Salz & Pfeffer
  • 3 TL Currypulver
  • 100g rote Linsen
  • 1 Dose stückige Tomaten (400g)
  • 1/2l Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml)
  • 2 TL Limettensaft
  • etwas Koriander

Zubereitung:
Das Fleisch waschen und in kleine Würfel schneiden. Den Lauch putzen, längst halbieren, ordentlich waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und auch fein würfeln.
Das Öl in einem Topf erhitzen und das Fleisch darin unter Wenden anbraten. Möhren, Lauch und Ingwer hinzufügen und mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Currypulver würzen.
Die Linsen in einem Sieb abbrausen, abtropfen lassen und zur Gemüse-Hähnchen-Mischung geben. Die Tomaten und die Brühe dazugeben. Alles aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 12 min köcheln lassen, währenddessen ab und zu umrühren.
Zum Schluss die Kokosmilch zur Suppe geben, ordentlich unterrühren und gut erhitzen. Die Suppe mit dem Limettensaft, Salz, Pfeffer und etwas Currypulver nochmal gut abschmecken. Zum Servieren mit Koriander bestreuen. Fertig 🙂

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Nachricht von Thekla

Ahoi ihr Lieben,

Gestern Abend haben Jan und ich leckere Tomaten-Kokossuppe (Rezept folgt) gegessen und dazu mal wieder Jennys geniale Bruschetta gemacht. Da fiel mir dann auch mal wieder auf, dass es die kühne Küche nun seit über einem halben Jahr gibt. Und es macht uns immer noch sehr viel Spaß! Wir haben dadurch schon einige tolle Blogger kennengelernt, Unterstützung von verschiedenen Verlagen und allgemeines positives feedback bekommen. Am wichtigsten und unsere große Motivation seid aber ihr, unsere feine und  kleine Gemeinde von Followern . Deshalb möchte ich heute einfach mal in die Runde fragen, wie euch unser Blog gefällt. Freut ihr euch auf den nächsten Artikel oder ist es euch eher egal? Habt ihr schon mal ein Rezept ausprobiert und hat es euch geschmeckt? Was können wir besser machen? Auch konstruktive Kritik ist erwünscht.

Momentan arbeite ich daran, dass die Fotos besser werden, da haben wir echt viel Nachholbedarf. Aber es fängt schon bei der Auswahl einer neuen Kamera an…da brauche ich noch etwas Zeit, um mich zu entscheiden. Und so ein Foto-Koch-Studio, selbst noch so klein, ist nicht mal eben gebaut. Naja, jeder fängt mal klein an. An Ideen mangelt es uns jedenfalls nicht, die Warteschleife der Rezepte ist lang und die Ideen für Neues sprudeln nur so.