Vanille-Zaubertörtchen *Beitrag von Thekla

Zauberkuchen sind ganz grossartig! Man rührt einfach eine große Schüssel voller Teig an, kippt das ganze in eine große Auflaufform und heraus kommt ein Kuchen mit drei Schichten. Ich war sehr skeptisch, vor allem weil der Teig fast so dünnflüssig wie Milch ist ( deshalb muss auch eine auslaufsichere Form verwendet werden), aber das Ergebnis hat mich absolut überzeugt. Wobei es für mich eher ein Dessert als ein Kuchen ist, denn es schmeckt nicht fluffig wie ein lockerer Kuchenteig, sondern erinnert eher an einen festen Pudding. Für dieses Rezept habe ich mich von dem Dr. Oetker Buch für Zauberkuchen inspirieren lassen.

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 1/2 TL  gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 185 g Zucker
  • 155 g Butter
  • 145 g Weizenmehl
  • 625 ml Milch (3,5 g Fett)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Eine ca. 20 x 30 cm große Auflaufform mit passend zugeschnittenen Backpapier auskleiden. Die Eier trennen und die Eiweiße in einer fettfreien Schüssel mit dem Salz sehr steif schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker und der Vanille in einer zweiten Schüssel cremig aufschlagen. Die Butter in einem kleinen  Topf zerlassen,  kurz wieder abkühlen lassen und danach unter ständigem Rühren langsam zur Eigelbmasse gießen.Das Mehl in zwei Portionen unterrühren, bis ein gleichmässiger Teig entsteht. Immer mal wieder mit einem Teigschaber am Schüsselrand und -boden entlangfahren. Danach die Milch in dünnem Strahl langsam dazugießen und weiterrühren. Den Eischnee in mehreren Portionen vorsichtig unterheben. Kleine Eischneeflocken sind dabei erwünscht. Dann den Teig in die vorbereitete Auflaufform füllen , in den vorgeheizten Backofen schieben und 45 bis 50 Minuten backen. Die Oberfläche des Kuchens sollte goldbraun und die Mitte noch etwas weich sein.

Danach den Kuchen etwa eine Stunde auf einem Rost abkühlen lassen . Anschliessend die Form für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen und dabei mit Backpapapier abdecken. Diese Kühlzeit ist wichtig, damit sich die Schichten ausbilden können. Den Kuchen mit Hilfe des Backpapier aus der Form nehmen und in kleine Quadrate schneiden oder zu kleinen Kreisen ausstechen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

 

 

Mohn-Marzipan-Muffins * Beitrag von Thekla

Papa hat Geburtstag und da er Mohnkuchen und Marzipan liebt, habe ich versucht, beides für ihn zu kombinieren. Dabei sind diese supersaftigen und extrem leckeren Muffins herausgekommen. Jan war glücklich, dass nicht alle Muffins die Reise in die Heimat angetreten haben .

Die Teigmenge reicht für zwölf Muffins. Ihr könnt sie natürlich auch einfach nur mit Puderzucker bestreuen, mir war irgendwie nach knallig-lustig-bunt 🙂 .

Zutaten:

  • 75 g Mohn
  • 75 ml Milch
  • 1/2 TL Vanille
  • 100 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 2 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • evtl. etwas Milch, Puderzucker, Lebensmittelfarbe und Zuckerstreusel

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Mohn mit der Vanille und der Milch unter Rühren aufkochen, dann die Herdplatte ausschalten und 10 Minuten ausquellen lassen, dabei zwischendurch umrühren.Währenddessen Zucker mit der weichen Butter schaumig rühren und die Eier einzeln unterrühren, danach die saure Sahne dazugeben. Das Mehl und das Backpulver darüber sieben und unterheben. Die Marzipanrohmasse grob raspeln und mit der Mohnmilch untermengen. Ein Muffinsblech mit zwölf Papierförmchen auskleiden, den Teig einfüllen und auf mittlerer Schiene etwa 20 bis 25 Minuten backen.

Nougatcreme-Torte * Beitrag von Jenny

Zum Muttertag wollte ich meiner Mama eine besonders tolle Torte backen. Da ich weiß, das sie Nougat liebt ist meine Wahl ziemlich schnell auf diese Torte gefallen. Die Torte ist zwar sehr mächtig durch die Nougat-Buttercreme, aber super lecker. Und meine Mama hat sich riesig gefreut.
Zutaten:
  • 11 Eigelb
  • 325g Zucker
  • 3 Packungen Vanillezucker
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 200g Mehl
  • 12 Eiweiß
  • 150g Nougat
  • 250g Butter
  • Krokant nach Bedarf
  • Zuckerblumen
Zubereitung:
Ofen auf Umluft 180ºC vorheizen. 8 Eigelbe, 250g Zucker und 2 Packungen Vanillezucker cremig rühren. Zitronenschale und Mehl unterarbeiten. 8 Eiweiß steif schlagen und unterheben. Masse in eine gefettete Springform füllen und ca 30 min backen.
Nougat würfeln und über heißen Wasserbad schmelzen. Butter, 3 Eigelbe, je Rest Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Etwas abgekühlten Nugat unterrühren. 2 Eiweiß steif schlagen und unterheben. Ausgekühlten Boden einmal durchschneiden. Unteren Boden mit der Creme bestreichen und den oberen Boden auflegen. Übrige Creme an den Rand und die Oberfläche streichen. Den Krokant an den Rand drücken. Die Oberfläche mit den Zuckerblumen und dem Krokant dekorieren. Ca 3 Std kühlen. Fertig 😀
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Zitronenguglhupf mit Joghurt *Beitrag von Thekla

Jenny hat Jan und mich mit ihrer Guglhupfliebe angesteckt. Vor allem Jan backt fleissig und nachdem er unseren Handmixer beim Brot backen geschreddert hat, wird nun von Hand weitergerührt, was erstaunlicherweise der Fluffigkeit seiner Kuchen keinen Abbruch tut. Leider war der Eierlikör- Toffifee- Gugl so schnell von unseren Gästen aufgefuttert, das ich kein Foto machen konnte, deshalb müsst ihr auf das Rezept noch etwas warten. Auch von diesem Kuchen hat Jans Mama gerade noch ein Foto machen können, bevor er auf der Ostertafel  nahezu verputzt wurde.

Zutaten:

  • 200 g Butter und etwas zum fetten der Form
  • 250 g Zucker
  • Schalenabrieb und Saft von zwei Biozitronen
  • etwas flüssiges Vanillearoma oder gemahlene Vanilleschote
  • 5 Eier
  • 250 ml Joghurt
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 EL Paniermehl

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Eier einzeln nacheinander einrühren. Die Zitronenschale, den Saft , das Vanillearoma und den Joghurt hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver sieben und vorsichtig unterheben. Eine Guglhupfform sortfältig fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Teig einfüllen, glatt streichen und auf mittlerer Schiene etwa eine Stunde backen.

Flusspiratenschiff * Beitrag von Thekla

Zum Jahreswechsel gibt es für euch eine Bau-und Backanleitung für ein fettes Piratenschiff (die Idee dafür stammt aus  Annik Weckers Buch „Geburtstagskuchen„) ! Dieses hier hat Björn, einer unserer Flusspiraten, vor einiger Zeit zum Geburtstag bekommen. Es ist garnicht so schwer in der Herstellung und macht richtig was her.

Jenny und ich bedanken uns bei Euch für das Folgen unseres Blogs. Wir versprechen euch für 2017 einige Neuerungen in Form eines neuen Layouts und einer besseren Seite. Wir werden versuchen, die Qualität unserer Fotos zu verbessern und weiterhin für euch neue Rezepte ausprobieren, kreieren und entdecken.

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 5 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 120 ml Milch
  • Butter für die Form

für die Dekoration:

  • 6 Waffelkekse
  • reichlich Vollmilch- Kuchenglasur
  • 2 Kitkat Viererriegel
  • 8 bis 10 Mikado-Sticks
  • 6 gleichfarbige Smarties
  • 8 Lakritzröllchen
  • 8 Zahnstocher
  • mehrere Gummibärchen
  • Papier, Stifte, 2 Lange Holzspieße

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Eine Kastenform einfetten. Für den Rührteig Butter, Zucker und Vanille schaumig aufschlagen und nacheinander die Eier hinzufügen. Das gesiebte Mehl mit Salz und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig rühren. Den Teig in die Kastenform füllen, glattstreichen und auf mittlerer Schiene etwa 1 Stunde backen.

Den abgekühlten Kuchen auf eine Platte stellen und oben begradigen. Die Waffelkekse am hinteren Ende bündig auflegen. Die Kuchenglasur schmelzen und Kuchen und Kekse gleichmässig damit überziehen. Die Smarties als Fenster aufkleben. Aus den einzelnen Kitkat-Riegeln eine Reling und eine Kanone basteln und mit der Glasur befestigen. Die Mikadostangen als Ruder seitlich schräg in den Kuchen stecken. Die Gummibärchen als Piraten aufs Schiff stellen. Wenn die Glasur getrocknet ist, die Lakritzröllchen mit Zahnstochern an der Seite befestigen. Aus dem Papier Segel basteln, nach Wunsch beschriften und mit Hilfe der Holzspieße die Segel hissen. Gute Fahrt!

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Schoko-Birnen-Kuchen * Beitrag von Thekla

Auf einer Wanderung durch die Baumberge lachten mich ein paar Obstbäume am Strassenrand an und schwupps war der Rucksack pickepacke voll gepackt. Nachdem wir dann auch noch die Möglichkeit bekamen, einen Apfel- und einen Birnenbaum abzuernten, ist der Keller gut gefüllt mit dem leckersten Obst. Seitdem backe ich fleissig, koche Marmelade, Kompott und Chutneys. Ich habe diesen Kuchen hier auch mit Äpfeln gebacken, aber die Kombination Apfel mit Schokolade passt meiner Meinung nach nicht gut.

Zutaten:

  • 600 g Birnen, geputzt gewogen
  • Saft einer Zitrone
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 150 g Butter
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1/2 TL Vanille
  • 15 g Kakaopulver
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100 ml Milch
  • 50 ml Amaretto

Den Backofen auf 175 °C vorheizen.Die Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und die Birnen in Spalten schneiden. Agavendicksaft mit dem Zitronensaft mischen und  die Birnen damit marinieren.  Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die weiche Butter mit Zucker und der Vanille schaumig schlagen, die Eier einzeln dazu geben und jeweils gründlich unterrühren. Dann ´vorsichtig die flüssige Schokolade und anschliessend Mehl mit Backpulver unterheben. Zum Schluss Milch und Amaretto locker unterheben.

Den Teig in eine gefettete Springform füllen, glatt streichen und mit den Birnenspalten belegen. Im heissen Ofen etwa 50 Minuten backen.

 

kalter Hund *Beitrag von Jenny

Schon seit längerem wollte ich einen „kalten Hund“ zubereiten, da ich die Kombi aus Butterkeksen und Schokolade sehr spannend finde. Ich bin dann auf dieses Rezept gestossen und es hat mich vor allem  begeistert, weil der Kuchen nicht klassisch eckig, sondern rund ist. Ich musste es unbedingt ausprobieren und es hat mich überzeugt. Es schmeckt wirklich richtig lecker und ist der Hit für jeden Schoko-Liebhaber 😀

Zutaten:

  • 175g Zartbitterkuvertüre
  • 425g Vollmilchkuvertüre
  • 150g Kokosfett
  • 200g Sahne
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Butterkekse
  • ca 75g weiße Schokolade

Zubereitung:

Die gesamte Kuvertüre grob hacken. Das Kokosfett in kleine Würfel schneiden.  Die Sahne in einem Topf erhitzen. Die Kuvertüre und das Kokosfett darin unter Rühren schmelzen und den Vanillezucker dazugeben.
Eine mit Backpapier ausgelegte Springform mit einer Schicht Schokocreme bestreichen. Einige Kekse bei Bedarf zurecht brechen und als eine Schicht auf die Schokocreme verteilen. Schokocreme und Kekse weiter so einschichten bis beides aufgebraucht ist und dabei mit Schokocreme enden. Kuchen ca. 5 Std kühlen.
Kuchen aus der Form lösen und Backpapier entfernen. Die weiße Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen. Den Kuchen mit der weißen Schokolade bespritzen. Fertig 😀

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Kaffeecookies *Beitrag von Thekla

Eigentlich fing heute alles ganz harmlos an. Nachdem ich mit meinen geliebten Schokomakronen letzte Woche die Plätzchensaison eingeläutet habe, standen heute Kekse und Rouladen nach meinem samstäglichen Markteinkauf auf dem Programm. Mit dem „mach bitte was mit Kaffee“ der lieben Bianca  im Ohr machte ich mich also an die Cookies, währenddessen das Sonntagsessen vor sich hinschmurgelte. Und da hatte mich der Küchenflow schon in seinen Fängen. Kennt ihr das? Wenn ihr vor lauter Schnippeln und Rühren einfach die Zeit vergesst? Ich machte mich also auch gleich an den Rotkohl für morgen (Fantastisch! Das Rezept folgt) und nachdem die Vanillecookies mit dem Schokolinsen super schmecken, kam die Kaffeevariante dran. Auch diese wurde von Jan für sehr gut befunden, deshalb gibt es hier das Rezept ,nicht nur für Bianca.  Zum Schluss habe ich dann noch das superleckere Pesto gemixt (es gibt endlich wieder frischen Grümkohl!), bin erschöpft auf die Couch gefallen und überlasse Jan das Nudeln kochen.

Zutaten: (für ca. 30 Stück)

  • 200 g weiche Butter
  • 120 g Muscovadozucker (alternativ braunen Zucker nehmen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • 100 g Vollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL lösliches Kaffee- oder Espressopulver (oder mehr, denn so ist es recht dezent)
  • 1 EL Milch
  • evtl. noch Schokosternchen, Streusel o.ä.

Den Ofen auf 175 °C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und dem Salz cremig rühren und das Ei unterschlagen. Beide Mehlsorten, Backpulver, Kaffeepulver und Milch dazurühren. Mit zwei Teelöffeln auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech kleine, walnussgrosse Häufchen setzen. Zwischen diesen unbedingt viel Platz lassen, die Cookies fliessen auseinander. Falls gewünscht, die Schokosterne aufstreuen, dabei die Cookies aber nicht flach drücken. Ich habe sie auf insgesamt 3 Bleche verteilt. Die Kaffeecookies in den heißen Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen, bis die Rändern goldgelb sind. Die Cookies sehr vorsichtig mit Hilfe des Backpapiers auf ein Kuchengitter ziehen und komplett auskühlen lassen.

Maltesers-Pralinen *Beitrag von Jenny

Da ich weiss, dass Thekla ein Süßschnabel ist, habe ich ihr zum Geburtstag diese Pralinen geschenkt. Sie und Jan waren  begeistert davon. So sehr, dass ich euch auch nicht sagen  kann, ob sie sich länger als eine Woche halten 🙂 .Die Pralinen sind super lecker und leicht und schnell gemacht. Wenn man sie rollt, kann man auch gut Einmalhandschuhe überstreifen, dann bekommt man richtig schöne Kugeln hin, denn die Masse bleibt nicht an den Händen kleben.
Zutaten:
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125 ml Schlagsahne
  • 400g Zartbitterschokolade
  • 25g Kokosfett
  • 1 Packung Maltesers
  • 100g Kakao

Zubereitung:
Die Maltesers in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Hammer zerbröseln, bis nur noch grobe Brösel in dem Gefrierbeutel sind.
Die Sahne zum köcheln bringen und den Vanillezucker darin einstreuen. Das Kokosfett und die grob gehackte Schokolade hinzugeben. Mit dem Schneebesen rühren, bis sich eine schöne glänzende Schokoladenmasse gebildet hat.
Anschließend die Masse in eine Schüssel geben und mit einem Kochlöffel weiterrühren, dann die Malteserbrösel untermengen.
Nun diese Masse zudecken und in den Kühlschrank stellen, bis sie fest genug ist, um kleine Kugeln daraus zu formen.
Den Kakao auf einen Teller streuen und die Kugeln darin wälzen. Fertig 😀