Himbeer-Tiramisu *Beitrag von Thekla

Hmmm, ich bin ja ein Süßschnabel und liebe Tiramisu genauso sehr wie mein Schwesterchen. Jennys  klassische Tiramisu ist superlecker und schmeckt mir noch besser als meine, aber haut ja kalorientechnisch heftig rein. Deshalb experimentiere ich schon lange mit Magerquark, Joghurt & Co und versuche eine leckere und leichte Variante  zu entwickeln.

Meine neueste Entdeckung dafür heisst „Quarkfein“. Dieses Pulver gibt es schon seit ewigen Zeiten, aber ich habe ihm nie Beachtung geschenkt. Das erste Mal habe ich davon gelesen, als ich als Teenie das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ in die Hände bekommen habe.Eines der drogensüchtigen Mädchen hat sich fast ausschliesslich von Quarkfein ernährt.                                                                                                                                Jahre später bin ich dann zufällig auf dieses Pulver im Supermarkt gestossen und fand es aufgrund meiner Hintergrundinformationen irgendwie seltsam. Habe dann trotzdem mal eine Tüte gekauft und war richtig begeistert, wie gut es schmeckt.Nein, es ist keine Droge, nur eine Art Puddingpulver mit viel Zucker und ein bißchen Chemie drin.

Zutaten:

  • 100 ml heißer Espresso
  • 2 El Honig
  • 20 Löffelbiskuits
  • 500 g fettarmer Joghurt
  • 1 Tüte Quarkfein-Stracciatella – Geschmack
  • 250 g Magerquark
  • 3 Esslöffel Amaretto
  • 300 g tiefgekühlte Himbeeren
  • 2 Esslöffel Kakaopulver

Für die unterste Schicht den Espresso mit dem Honig verrühren.Eine Auflaufform mit den Löffelbiskuits auslegen und damit tränken. Darauf die Himbeeren verteilen. Das Quarkfein mit dem Joghurt, dem Quark und dem Amaretto verrühren. Diese Mischung gleichmässig auf die Himbeeren streichen und das ganze mit Hilfe eines Teesiebs gleichmässig mit dem Kakaopulver bestäuben. Die Tiramisu mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Himbeer-Tarte *Beitrag von Thekla

Am Wochenende soll es wieder wärmer und sonnig werden. Mein Vorschlag ist, dass ihr dick eingemummelt im Garten oder auf dem Balkon die ersten Sonnenstrahlen und ein Stück dieser himmlischen Tarte genießt. Ich habe die Tarte als Gastgeschenk für Dany und Micha mitgebracht und wir haben sie mit vier Erwachsenen und zwei Kindern komplett aufgemampft. Ich werde die Tarte demnächst auch mal mit anderen Früchten backen, Heidelbeeren oder Pfirsich passen bestimmt auch gut.

Zutaten:

  • 175 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 300 g TK-Himbeeren oder andere Früchte
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 El Speisestärke
  • 250 ml Sahneersatz zum Schlagen (Cremefine) oder Sahne

Für den Mürbeteigboden das Mehl,die Mandeln, die Butter, 100 g Zucker, das Salz und 1 Ei erst mit dem Knethaken, dann mit der Hand rasch zu einem festen Teig kneten und dann in Klarsichtfolie eine Stunde im Kühlschrank kühlen.

Dann  den Ofen auf 200 Grad vorheizen.. Anschliessend  eine Tarteform einfetten, den Teig sorgfältig darin verteilen, einen Rand hochziehen, ein rundes Stück Backpapier auf den Teig legen und die Form mit trockenen Erbsen füllen (sogenanntes blindbacken). Die Form kommt dann für ca. 20 Minuten in den Ofen.

In der Zwischenzeit  die Cremefine mit 50 g Zucker, Vanillezucker und Speisestärke in einer Schüssel verrühren und nach und nach 3 Eier einzeln einarbeiten.

Nachdem der Mürbeteigboden leicht abgekühlt ist,  Backpapier und Erbsen entfernen, das Obst auf dem Boden verteilen und die Sahne-Eier-Creme darüber verteilen. Die Tarte dann weitere 60 Minuten backen.